Erlangen: Begegnungen im Siemens-MedMuseum

9.12.2019, 06:00 Uhr
Anlässlich des Welttages für Menschen mit Behinderung gestalten das Siemens MedMuseum und das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZSL), die Offene Behindertenarbeit und die Kommune Inklusiv einen Aktionstag u. a. mit Führungen durchs Museum, die Führer Stefan Dirnberger faktenreich gestaltet.

Anlässlich des Welttages für Menschen mit Behinderung gestalten das Siemens MedMuseum und das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZSL), die Offene Behindertenarbeit und die Kommune Inklusiv einen Aktionstag u. a. mit Führungen durchs Museum, die Führer Stefan Dirnberger faktenreich gestaltet. © Harald Sippel

"Begegnungen auf Augenhöhe ohne Berührungsängste" zwischen Behinderten und nicht Behinderten war das erklärte Ziel des besonderen Aktionstages, zu dem das Museumsteam kostenlose und sehr interessante Führungen durch die Ausstellung im einstigen Maschinensaal von "Reiniger, Gebbert & Schall", einer der Vorgängerfirmen von Siemens-Healthineers, anbot.

Auch auf die Dienste von Gebärdendolmetschern konnte dabei zugegriffen werden. Die Behinderten-Organisationen nutzten die auf regen Zuspruch stoßende Gelegenheit, ihre Arbeit und ihr Angebot von "Beratung, Bildung, Begegnung" einem breiteren Publikum vorzustellen und dafür zu werben, dass behinderte Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit in der Gesellschaft akzeptiert werden. 

Man wolle, dass Behinderung "als Teil menschlicher Normalität und Vielfalt wahrgenommen und anerkannt wird". Ein buntes Rahmenprogramm aus Museumsquiz, einem kostenlosen Hörtest, Infoständen der beteiligten Organisationen und einem auch für Rollstuhlfahrer geeigneten Kicker-Tisch sowie das sonntagnachmittägliche Angebot von Kaffee und Kuchen trugen das ihre zum entspannten "Miteinander" im MedMuseum bei.

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