Donnerstag, 22.04.2021

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Erlangen: FFF-Klimastreik soll im März weitergehen

Aktivisten wollen mit Gleichgesinnten wieder auf die Straße gehen - 21.02.2021 06:00 Uhr

Ein Banner, das Fridays for Future-Aktivisten an den Arcaden aufhängten, machte auf den Klimastreik am 19. März aufmerksam.

17.02.2021 © FFF Erlangen


Zwei Meter hoch, fünfeinhalb Meter breit – so groß ist das Banner, das die Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future (FFF) ans Erlanger Rathaus und an die Arcaden gehängt haben. Der Klimastreik am 19. März soll unter dem Motto "No more empty promises" (deutsch: keine leeren Versprechungen mehr) weltweit in vielen Städten stattfinden.

Als Ziel haben sich die Aktivistinnen und Aktivisten gesetzt, dass die gegebenen Versprechungen endlich in verbindliche Handlungen umgesetzt werden müssen, um die 1,5 Grad Celsius-Grenze einzuhalten. Ab einer globalen Erwärmung von mehr als 1,5 Grad Celsius, gemessen im Vergleich zum Zeitalter der Industrialisierung, wären die Auswirkungen wie das Abschmelzen der Polkappen und das damit verbundene Ansteigen des Meeresspiegels erheblich und unumkehrbar.

Infektionsschutz geht vor

Die zentral gelegenen Orte in der Innenstadt wurden bewusst gewählt, um die Bekämpfung der Klimakrise in Erlangen in den Fokus zu rücken. "Auch auf lokaler Ebene kann und muss viel getan werden", so Julian Traumann, Aktivist der Erlanger FFF-Gruppierung.

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Fridays For Future: 500 Schüler ziehen fürs Klima durch Erlangen

Am Freitag nach Unterrichtsschluss haben in Erlangen rund 500 Schüler und Schülerinnen ihr Wochenende mit einer Demo für eine umweltfreundlichere Klimapolitik eingelautet. Mit kreativen Transparenten und Schilder zogen sie durch die Stadt und schlossen sich so den Fridays-For-Future-Protesten an, die weltweit stattfinden.


So wird auch mit Blick auf den nächsten globalen Klimastreik die Forderung aufgestellt: "Leere Worte, denen keine Taten folgen, haben keinen Wert. Die Zeit für leere Versprechen muss vorbei sein!"

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Ein Jahr Fridays for Future in Erlangen

Im Januar 2019 gründete sich in Erlangen eine lokale Gruppe von Fridays for Future. Zum einjährigen Bestehen gab es eine Demo und eine Kundgebung vorm Rathaus.


Auf mögliche Aktionen in den nächsten Wochen angesprochen, sagte Traumann: "Aktionen vorher zu planen, fällt uns momentan sehr schwer. Wir müssen uns natürlich auch an die geltenden Hygiene- und Schutzbestimmungen halten, deswegen haben wir bisher noch nichts Konkretes planen können."

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Fridays For Future in Erlangen: Plakate und Statements für mehr Klimaschutz

800 Kinder und Jugendliche haben in Erlangen wieder gegen den Klimawandel demonstriert. Auch die Bewegung "Parents For Future", also die Eltern, waren dabei. Nach einer Kundgebung am Schlossplatz gingen die Teilnehmer in einem langen Zug mit vielen Transparenten durch die Hauptstraße zum Rathausplatz.


Immerhin: Die Planung für die Demonstration am 19. März läuft bereits auf Hochtouren und das Hygienekonzept steht weitestgehend. Jeder Person auf der Demonstration soll ein sicheres Umfeld ohne Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus ermöglicht werden.

Wie ein Erlanger Verein gegen den Klimawandel kämpft

Seit ihrer Gründung im Januar 2019 macht die Erlanger Ortsgruppe von Fridays for Future mit Demonstrationen, Workshops oder Aktionen auf die Folgen des Klimawandels und die Möglichkeiten der Stadt, diese abzumildern, aufmerksam.

Zuletzt demonstrierte sie am 13. Dezember gemeinsam mit den Ortsgruppen von Health for Future, Ende Gelände und dem Bündnis 8. März auf dem Rathausplatz für mehr Klimaschutz. Damals nahmen rund 100 Personen an der Kundgebung teil.

mkx

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