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Dienstag, 11.08.2020

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Erlangens Partnerstadt San Carlos leidet unter Corona

Partnerschaftsverein macht auf katastrophale Situation aufmerksam - 28.06.2020 15:00 Uhr

Das Frauenhaus Arete in San Carlos, hier abgebildet in Vorcorona-Zeiten. Die Corona-Pandemie beutelt derzeit das Land.

© Wolfgang Heilig-Achnek


((ContentAd)Die Situation in San Carlos sei "wahrscheinlich genauso schlimm wie in Brasilien, nur schaut keiner nach Nicaragua", beklagt Gerhard Hahm, der Vorsitzende des Erlanger Partnerschaftsvereins.

Die Situation in dem Land, das sich seit zwei Jahren in einer tiefen politischen wie wirtschaftlichen Krise befinde, werde in Zeiten der Pandemie noch dadurch verschärft, dass "das Regime von Daniel Ortega mit Repressionen gegen Ärzt*innen und das gesamte Gesundheitspersonal reagiere", die Regierung sogar das Tragen von Schutzausrüstungen untersagt habe, angeblich, um Panik zu vermeiden. Das habe dazu geführt, dass bisher zahlreiche Beschäftigte im Gesundheitswesen erkrankt seien, zudem 32 Ärzte gestorben seien.

Der Partnerschaftsverein bekundet nicht nur seine Solidarität mit den Beschäftigten im Gesundheitswesen, er fordert auch Bundesregierung und Europäische Union auf, "von der Regierung Nicaraguas eine Änderung der Situation zu verlangen", wie Hahm schreibt.

 www.nica-erlangen.de

pm

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