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Freitag, 27.11.2020

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Erlanger Bergkirchweih: Die Natur holt sich ihr Areal zurück

Zugewachsene Bierbänke und Wege - Stadt: Es besteht keine Gefahr - 28.09.2020 09:17 Uhr

Ungezügelte Pflanzenwut vor allem im westlichen Teil des Bergkirchweih-Areals.

27.09.2020 © Harald Sippel


Und doch ist der Wildwuchs nicht ganz so harmlos, wie er aussieht: Bis Frühjahr 2021 wird hier nichts abgemäht, die Wurzeln können sich also mindestens bis dahin noch weiter ihren Weg durch den Sandstein suchen und hoffentlich nicht die aufwändigen und mehrere hunderttausend Euro teuren Renovierungsarbeiten auf den Kellern zunichte machen.

Konrad Beugel, als Bergreferent so etwas wie der Chef der Bergkirchweih, beruhigt in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks: Das Stadtgrün habe die Situation im Griff, es bestehe keine Gefahr. Vielmehr sei es wohl erst durch die Ertüchtigung der Bäume für die dann abgesagte Bergkirchweih dazu gekommen, dass die Natur mit derart Kraft nun das Berggelände bevölkere.


Ruhe statt Party: Die Erlanger Bergkirchweih im Foto-Vergleich


Wie dem auch sei: Vor der Bergkirchweih 2021 steht – sofern sie stattfinden kann – eine Menge zusätzlicher Arbeit an. Vielleicht wird bis dahin dann sogar tatsächlich eine Machete notwendig sein.

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