Erlanger Rotarier unterstützen Tagespflege

27.12.2017, 18:30 Uhr
Spendenübergabe in der Tagespflege am Martin-Luther-Platz: (v. l.) Jürgen Zeus, Prof. Bernhard Fleckenstein, Sabine Dreyer-Hösle, Andreas Knorr, Wolfgang Härtl und der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Helmut Volkmann.

© Udo B. Greiner Spendenübergabe in der Tagespflege am Martin-Luther-Platz: (v. l.) Jürgen Zeus, Prof. Bernhard Fleckenstein, Sabine Dreyer-Hösle, Andreas Knorr, Wolfgang Härtl und der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Helmut Volkmann.

In dieser wird jährlich zwischen 30 und 40 Familien ständig geholfen. In den ersten zehn Jahren waren dies an über 26000 Besuchertagen über 190 Familien.

Die Tagespflege bietet dementen Menschen tagsüber ein zweites Zuhause. Dadurch sollen jene pflegenden Angehörigen Unterstützung finden, die z. B. ihren Ehepartner oder die Eltern – oft unter Aufbietung an die Grenzen gehender hoher seelischer und physischer Belastungen – weiter zu Hause pflegen.

Sie werden dann zumindest tageweise entlastet und können ihren eigenen Bedürfnissen, so ihrem Beruf, nachgehen. 2006 erhielt der Förderverein den Erlanger Medizinpreis – Ausdruck der öffentlichen Anerkennung für das Engagement.

Zuschüsse und Spenden

Der Verein mit dem 1. Vorsitzenden Helmut Volkmann kann das Pflegepersonal, den Fahrdienst mit dem BRK, die Sachkosten, Ersatzbeschaffungen und Renovierungen – je nach dem Investitionsbedarf – zu etwa 75 bis 90 Prozent aus den Gebührensätzen der Pflegekasse und der Besucher bezahlen. Der Rest des gesamten Ausgabenbudgets von über 260 000 Euro muss aus Zuschüssen und Spenden erwirtschaftet werden. Die Rotarier zeigten sich bei einem Rundgang beeindruckt von der Einrichtung mit ihrem Wohncharakter und der liebenvollen Pflege, die den Besuchern mit viel Herzblut entgegengebracht wird. Rotarier und Stadtrat Jürgen Zeus: "Eine unheimlich solide Angelegenheit."

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