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Montag, 06.07.2020

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"Fernweh Festival" startet eine Crowdfunding-Aktion

"Sehnsucht" in vielerlei Hinsicht: Auch einen Fotowettbewerb soll es geben - 27.05.2020 14:59 Uhr

So oder auch ganz anders könnte ein „Sehnsuchtsort“ aussehen: Raja Ampat ist ein Archipel im Indopazifik in Indonesien. © Foto: Heiko Beyer


Aber ob die drei Organisatoren des "Fernweh Festivals", Cordula Gotschy, Holger Fink und Heiko Beyer, im November wirklich das behördliche "Go" bekommen und ob eventuelle Auflagen realistisch durchführbar sind, das wissen nur die Pandemie-Götter.

Insofern machen die Drei nach dem Motto "Wer aufgibt, hat schon verloren" erst einmal mit ihren Planungen und Vorbereitungen ganz normal weiter, bis sie im weiteren Verlauf durch externe Umstände eventuell ausgebremst werden (könnten). "Eine komplette Verschiebung auf den Termin im November 2021 ist möglich", so Heiko Beyer, "aber mit hohen Unkosten verbunden, die wir allein unmöglich stemmen können."

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Deswegen wenden sich die Drei jetzt an ihre potenziellen Zuschauer: Sie haben eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen – mit dem Ziel, damit 20 000 Euro zu generieren. Hier können die Fans des Reise-, Outdoor- und Fotografie-Events bis 15. Juli ganz einfach spenden, ein Festival-Produkt oder Gutscheine kaufen. Auch an Firmenkunden wurde gedacht: Da gibt es ein Meet&Greet mit Arved Fuchs oder auch eine exklusive Live-Reisemultivision mit Heiko Beyer.

Eine Aktion findet aber, unabhängig von einer etwaigen Verschiebung des Festivals, in jedem Fall statt. Nachdem beim Fotowettbewerb des Erlanger "Fernweh Festivals" im November 2019 so viele aussagekräftige und brillante Bilder eingesandt worden waren, haben sich die drei Organisatoren Cordula Gotschy, Holger Fink und Heiko Beyer entschlossen, in diesem Jahr den zweiten Fotowettbewerb in Zusammenarbeit mit den Firmen CEWE und Olympus zu veranstalten.

Diesmal lautet das Motto: "Sehnsuchtsorte". Die drei Veranstalter sind sich sicher: Fast jeder kennt einen Ort, der beeindruckt hat, der unvergesslich geblieben ist, den man gerne bald wieder besuchen möchte. "Denn eines ist doch klar", sagt der Erlanger Reisejournalist Heiko Beyer, "gerade jetzt, wo man nur sehr eingeschränkt reisen kann, ist die Sehnsucht nach diesem Ort groß, träumt man sich irgendwohin oder gibt sich in seinem ganz persönlichen Gedanken-Kino an Erinnerungen an die letzte Reise hin, die man vor Corona gemacht hat."

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Natürlich, gibt Heiko Beyer zu, fielen den meisten Menschen mehr oder wenige exotische Orte ein, also gemeinhin Motive, die nach landläufiger Meinung am ehesten Sehnsüchte weckten. "Aber das muss nicht sein", erklärt der Veranstalter, "es kann auch ein Biergarten-Motiv, der Stammtisch oder der eigene Balkon sein. Ich bin gespannt auf die Interpretationen des vorgegebenen Themas."

Aber man sollte sich schon etwas Mühe gegeben haben, "seinen" Ort in adäquater Weise auf ein Foto zu bannen. "Es sollte kein Haudrauf-Bild sein, sondern spannend, wir wollen sehen, wie gut die Idee fotografisch umgesetzt worden ist", so Beyer. Dieses Bild kann dann an das "Fernweh Festival" gesendet werden. Es gibt spannende Preise zu gewinnen, beispielsweise eine Kamera oder diverse Gutscheine.

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Ausgezeichnet werden zehn Fotografien, die nach dem Einsendeschluss am 15. September von der Jury ausgewählt werden. Die Siegerfotos werden mit höchster Qualität im Großformat ausgedruckt und sind dann in einer Fotoausstellung Anfang bis Mitte November im Erlanger Rathausfoyer und – die Durchführung vorausgesetzt – während des "Fernweh Festivals" vom 18. bis 22. November in der Heinrich-Lades-Halle zu begutachten. Zusätzlich findet am Festival-Samstag, 21. November, die Siegerehrung im großen Saal der Ladeshalle statt, wo die Siegerbilder vorgestellt und die Preise übergeben werden.

Alle Infos zum Crowdfunding finden Sie hier. Infos zum Fotowettbewerb gibt es hier

MANFRED KOCH

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