Figurentheater-Festival soll neue Spielorte erobern

7.2.2020, 11:00 Uhr
Bei „La Spire“ verzauberten die Künstlerinnen aus Frankreich beim Festival 2019 die vielen Zuschauer auf dem Großparkplatz und im Wiesengrund.

Bei „La Spire“ verzauberten die Künstlerinnen aus Frankreich beim Festival 2019 die vielen Zuschauer auf dem Großparkplatz und im Wiesengrund. © Archivfoto: Ralf Rödel

"Ich freue mich, dass wir mit dieser Unterstützung nun Planungssicherheit haben und sich das Festivalteam an die Arbeit machen kann, wieder qualitätsvolle Produktionen an Land zu ziehen und neue Spielorte inmitten der Stadt und in den Stadtteilen zu erobern", sagt Anke Steinert-Neuwirth.


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Erlangens Kulturreferentin ist nach einem Beschluss des Kultur- und Freizeitausschusses rundum zufrieden. Schließlich wurde einstimmig abgesegnet, was in der Vorlage unter "Planungssicherheit für das Figurentheater-Festival 2021" aufgelistet steht. 125 000 Euro für "Ereignisse im öffentlichen Raum", die im nächsten Haushalt anzumelden sind, wurden nun ohne große Diskussionen bewilligt.

Bereits 2019 – das Festival findet immer im Wechsel mit dem Comic-Salon statt – waren 100 000 Euro zusätzlich zu dem rund 500 000-Euro-Etat an "Sondermitteln" zur Verfügung gestellt worden. Diese Summe reichte aber nicht für die Projekte im öffentlichen Raum aus, zumal damit noch Wiederholungen von Aufführungen (Festival-Leiter Bodo Birk: "Wir wollten den Druck aus dem Kartenverkauf nehmen") und Aufführungen an ungewöhnlichen Spielstätten finanziert wurden.

Der SPD-Antrag sollte den Wunsch des Stadtrats unterstreichen, "durch eine verstärkte niederschwellige Präsenz im öffentlichen Raum und in den Stadtteilen" mehr Menschen als in früheren Jahren zu erreichen. Sogar eine weitere Erhöhung steht laut Antrag im Raum: "Sollten besonders interessante Programmangebote vorliegen, die diesen Rahmen sprengen, wird die Verwaltung den Stadtrat darüber informieren und dies zur gesonderten Entscheidung vorlegen."

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