Frauenaurach: Kinder auf dem Schulweg in Gefahr

16.2.2019, 14:00 Uhr
Die Ecke Erlanger-/Herzogenauracher Straße ist für Kinder gefährlich. Sie kommen wegen Barrieren (rechts) nicht gefahrlos zur Bushaltestelle „Brückenstraße“.

Die Ecke Erlanger-/Herzogenauracher Straße ist für Kinder gefährlich. Sie kommen wegen Barrieren (rechts) nicht gefahrlos zur Bushaltestelle „Brückenstraße“. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter

Gleich acht wichtige, aber auch weniger bedeutende Themen hatten es auf die Tagesordnung zur Ortsbeiratssitzung geschafft, und es kamen sogar auch noch einige hinzu, die von den Bürgern angesprochen wurden. Am meisten Probleme bereitet den Frauenaurachern der Bereich Herzogenauracher Straße/Erlanger Straße mit der Einmündung der Brückenstraße.

Das Ortsbeiratsmitglied Stefan Greim hat hier eine besondere Gefahrenstelle vor allem für Schul- und Kindergartenkinder erkannt, die, aus der Geisbühlstraße kommend, mit dem Linien- oder Schulbus nach Erlangen wollen. Denn sie haben keinen gesicherten Weg zur Bushaltestelle hin.

Zwar gibt es eine Fußgängerampel in der Herzogenauracher Straße, doch von dort kommt man nicht sicher zur Bushaltestelle "Brückenstraße" an der Erlanger Straße, wo der Bus in Richtung Innenstadt abfährt. Die Kinder müssen erst einmal die Brückenstraße überqueren. Weil deren östlicher Rand aber durch Holzbarrieren abgeriegelt ist, geht das nur an der Einmündung Wallenrodstraße. Dort aber gibt es keine Querungshilfe.

Weil damit gerechnet wird, dass der Bedarf durch das Neubaugebiet Erlanger Höfe, das gerade im Eck Erlanger- und Herzogenauracher Straße entsteht, noch größer wird, stellt sich der Ortsbeirat eine Querungshilfe in der Erlanger Straße nahe der Bushaltestelle "Brückenstraße" vor. Das soll ebenso während eines Ortstermins erörtert werden wie ein dauerhaftes absolutes Halteverbot an der Westseite der Erlanger Straße.

Derzeit gibt es dort zwar ein Halteverbot, weil die Baustelle den Gehweg einschränkt, aber bevor die Baustelle eingerichtet wurde, parkten dort die Autos und behinderten den Durchgangsverkehr.

Kritisiert wurde auch angeblich zu schnelles Fahren auf der Erlanger Straße zwischen dem Kreisel beim Media-Markt und der Ortsmitte. Als den "Norisring von Frauenaurach" bezeichnete Stefan Greim diesen Streckenabschnitt, der leicht abschüssig und breit ist und darum zum Rasen einlade. Anwohner würden dort schon "Attrappen" wie Bälle und anderes Spielzeug auslegen, um die Autofahrer zum Langsamfahren zu bewegen, sagte Greim.

Auch ein Problem: das Parken

Denn an der dortigen Querungshilfe gehen oft auch Kinder über die Straße, um in den Regnitzgrund zu gelangen. Der Ortsbeirat beauftragte Greim, mit der Erlanger Verkehrswacht über eine Geschwindigkeitsanzeige in der Erlanger Straße zu verhandeln. Auch sporadische Geschwindigkeitskontrollen durch die kommunale Verkehrsüberwachung oder durch die Polizei möchte der Ortsbeirat haben.

Problematisch sehen die Ortsbeiräte auch das Parken an der Südseite der Herzogenauracher Straße zwischen Karl-May-Straße und Gaisbühlstraße. Das hatte man bereits vor einem Jahr diskutiert, meinte seinerzeit jedoch, durch die parkenden Autos würde der Verkehr herunter gebremst.

Inzwischen aber wird dort derart geparkt, dass ein Ausweichen bei Gegenverkehr nicht möglich ist, zumal die knapp 300 Meter lange Strecke wegen eines kleinen Hügels unübersichtlich ist. Dort stellt sich der Ortsbeirat nun Parkmarkierungen mit Ausweichlücken vor. Das soll ebenfalls während des anvisierten Ortstermins besprochen werden.

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