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Für neuen Lebensstil

Elia-Gemeinde: Konkret-lokale Globalisierungskritik - 22.08.2009

ERLANGEN (pm) - Engagiert wollen sie sein, lebensnah, innovativ und ansteckend - die Elia-Gemeinde, die ihren Kunstnamen aus den Anfangsbuchstaben ihrer erstrebten Eigenschaften ableitet. Am Montag, ...


Das Logo, das sich die evangelischen Stadtgemeinden übergreifende Elia-Gemeinde gegeben hat, verweist bereits auf ihr konkretes Anliegen: «fairlangen» soll heißen, dass man dem Problem globaler Armut durch lokales Gegensteuern begegnet. Die Elia-Gemeinde und ihr Internet-Auftritt fairlangen.org bricht das globale Problem auf den Erlanger Alltag herunter: Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt Menschen im Raum Erlangen konkrete Ideen, Tipps und Anstöße zu geben, die dem Interessierten helfen nachhaltig und fair zu leben.

In Rubriken gegliedert gibt die sehr übersichtliche und aktuelle Webseite neben einem konsumkritischen Einkaufsführer für Erlangen Anregungen zum Energiesparen, propagiert grünen Strom, «,faire» Geldanlage und Carsharing oder empfiehlt Aktionen und Organisationen in und um Erlangen zum Selbst-aktivwerden.

Die Idee zu dieser Plattform entstand, so erzählt es Pfarrer Daniel Hufeisen, während eines Kurses über Armut und soziale Gerechtigkeit der Micha-Initiative Anfang 2009 und wird von der Elia-Gemeinde getragen. Die Mitglieder (darunter auch «suchende» Nicht-Christen) wollen für die Bewahrung der Schöpfung sensibilisieren und bieten mit ihrem Internet-Auftritt, aber natürlich auch bei ihren Treffen, eine Plattform, die nicht beim schlechten Gewissen stehen bleiben will. Fast 200 Erwachsene und rund 100 Kinder zählt die Gemeinde, die sich regelmäßig im Gemeindehaus am Bohlenplatz trifft. 

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