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Mittwoch, 11.12.2019

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Großes Interesse an Erlanger Notfalltage

Teilnehmer reisten aus ganz Deutschland und Österreich an - 02.12.2019 11:00 Uhr

Rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus ganz Deutschland und Österreich angereist, um sich bei den Notfallmedizinischen Tagen weiterzubilden. © Klaus-Dieter Schreiter


Unter anderem das BRK mit Haupt- und Ehrenamt, die Berg- und Wasserwacht, der Malteser Hilfsdienst, die Notfallseelsorge, die Luftrettung, die Integrierte Leitstelle aus Nürnberg, und etliche Hersteller von Medizintechnik waren in die Erlanger Stadthalle gekommen, um sich vorzustellen, und um sich fortzubilden.

Letzteres ist das Hauptanliegen der Erlanger Notfallmedizinischen Tage, die bereits zum 24. Mal in Erlangen stattfanden. Sie standen wieder unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Jürgen Schüttler und wurden gemeinsam von der Anästhesie des Uni-Klinikums Erlangen und dem Förderkreis für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie Erlangen veranstaltet. Tatkräftig unterstützt wird die Tagung alljährlich von den Erlanger Hilfsorganisationen, der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte, den Ärztlichen Leitern Rettungsdienst in Bayern und der Bayerischen Akademie für ärztliche Fortbildung der Bayerischen Landesärztekammer.

Vor allem Notärztinnen und -ärzte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst sowie Pflegefachkräfte kommen gerne zu diesem Kongress, um ihre Kenntnisse aufzufrischen und sich über neueste Erkenntnisse aus der Notfallmedizin zu informieren.

In diesem Jahr ging es vor allem um Notfälle, die nicht alltäglich vorkommen. So gab es Vorträge über das Vorgehen bei Wasserunfällen, bei der Höhenrettung und bei der Lawinenrettung. Auch Elektrounfälle und Tauchunfälle standen auf dem Programm; die Gefahren für den Rettungsdienst bei zum Beispiel Strahlen- und Chemieunfällen wurden ebenfalls thematisiert. Für all diese Themen waren Referenten aus ganz Deutschland eingeladen.

Auch die Bevölkerung konnte sich im Foyer über die vielen Themen im Rettungsdienst informieren. Zudem konnten auf dem Rathausplatz Rettungsfahrzeuge einschließlich des Einsatzwagens der Feuerwehrtaucher mit dem Boot besichtigt werden. Das neue Flaggschiff des Roten Kreuzes – ein rund 600 000 Euro teurer Intensivtransport-Wagen – der demnächst in den Dienst gestellt werden soll, konnte bestaunt werden.

KLAUS-DIETER SCHREITER

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