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Montag, 21.10.2019

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Helfer profitieren vom Queckenmarkt in Eltersdorf

22 571 Euro je zur Hälfte an "Dipgfighter" und "Ingenieure ohne Grenzen" verteilt - 17.12.2018 11:00 Uhr

Maja Gnad, Irmgard Bankel und Gerlinde Merz sowie Willi Löslein haben ihre Spenden aus dem Queckenmarkt an „Ingenieure ohne Grenzen“ und „Dipgfighter“ übergeben. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter


"Wenn wir begriffen haben, dass die Zeit, die wir uns für andere nehmen, das Wertvollste ist was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden". Mit diesem Zitat hat die Mitbegründerin des Eltersdorfer Queckenmarktes, Gerlinde Merz, die Gäste während der kleinen Feier zur Spendenübergabe begrüßt.

Alexander Brückmann von der privaten Initiative "Dipgfighter", die die Forschung zur Bekämpfung eines seltenen und tödlichen Gehirntumors unterstützt, bekräftigte das: "Mein ehrenamtliches Engagement ist das Erfüllteste, was ich je im Leben gemacht habe". Er durfte sich über 11 285,50 Euro freuen, was die höchste Einzelspende ist, die seine Initiative jemals erhalten hat. DIPG ist die Abkürzung für "Diffuses Intrinsisches Ponsgliom" und bedeutet bislang noch für jeden, der daran leidet, das Todesurteil.

Die "Ingenieure ohne Grenzen" dürfen sich über denselben Betrag freuen. Sie setzen das Geld in Nepal ein, wo sie laut ihrem aktiven Mitglied Christoph Volkmar seit 2015 bereits zehn Häuser wieder aufgebaut haben, die nach einem schrecklichen Erdbeben zerstört worden waren. Regelmäßig fliegen die Ingenieure dort hin, um nach einem zweitägigen Fußmarsch in das Dorf zu gelangen, wo sie aktiv sind und mit den Spenden Fachleute und Material bezahlen. Gerlinde Merz unterstützt dort in der Nähe auch noch zwei Patenkinder.

Die rund 20 Queckenmarktdamen um Gerlinde Merz und die unterstützenden Herren von den "Alten Eseln" – das sind ehemalige Kerwasburschen – hatten in diesem Jahr besonders viel Zulauf. Geschätzt fast 10 000 Menschen dürften über ihren Markt geströmt sein, und die haben eingekauft, was das Zeug hält. Plätzchen, Glühwein, Lebkuchen und das gesamte Essen waren am Abend ausverkauft, das hatte es zuvor noch nie gegeben. Auch die Mädchen Marie, Hanna und Luisa hatten mit zu dem

stolzen Ergebnis beigetragen, hatten sie doch selbst Gebasteltes verkauft. 

kd

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