Heute Mahnwache in Erlangen für Opfer von Hanau

21.2.2020, 12:34 Uhr

Die Erschütterung ist Sozialbürgermeisterin Elisabeth Preuß, die mit an der Spitze der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg steht, nach dem schrecklichen Anschlag mit mehreren Toten am Telefon deutlich anzuhören: "Es ist ein Gefühl von großer Trauer", sagt sie, "so viele Menschenleben wurden als Opfer rechten Terrors einfach ausgelöscht". Zugleich zeige das Attentat in Hanau, wie wichtig es sei, die Demokratie zu verteidigen und sich noch entschlossener als bisher gegen Rassismus zu positionieren.

Genau das machen Preuß und ihre Mitstreiter vom Bündnis "Aktion Courage". Deshalb verharren sie angesichts des rassistischen Anschlags nicht in Schockstarre, sondern gehen an diesem Freitag, 21. Februar, auf die Straße: Wer der Opfer gedenken und ein Zeichen gegen rechtsextreme Gewalt setzen will, ist bei der Mahnwache von 15 bis 17 Uhr auf dem Hugenottenplatz richtig. Ab 17 Uhr laden die Gruppe Antithese und das Antifa-Café ebenfalls dort zu einer weiteren Kundgebung ein.

Am Mittwochabend hatte ein Sportschütze neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Danach soll der Täter seine Mutter und sich selbst getötet haben.

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