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Dienstag, 16.07.2019

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Hochbehälter am Burgberg in Erlangen wird saniert

Baumaßnahme dauert noch bis in den Sommer — Das Gebäude steht unter Denkmalschutz - 26.01.2019 18:00 Uhr

Am Wasserturm am Burgberg sind derzeit Arbeiten im Gange, so wurde beispielsweise der hintere Teil des markanten Gebäudes neben dem Turm abgerissen. © Foto: Harald Sippel


Der Hochbehälter, der 1959 in Betrieb ging, wird komplett neu errichtet, weil die Bausubstanz marode ist – in den 1950er Jahren wurde hinsichtlich des Materials sparsam gebaut. So entsprechen zum Beispiel die Wände der Wasserkammern heutigen Standards nicht mehr.

Immerhin fassen die zwei Kammern zusammen etwa 4000 Kubikmeter Wasser. Diese Wassermassen auf dem hohen Punkt der Stadt garantieren den Druck in der sogenannten Hochdruckzone, rund 80 Prozent des Erlanger Stadtgebietes. Der historische Wasserturm, dessen Wasserkammer noch ein Stückchen höher ist, versorgt die höher gelegenen Anwesen am Burgberg.

Die Baummaßnahme ist deshalb aufwendig, weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht und daher das Betriebsgebäude vor den Wasserkammern und auch die Grundform und Außenansicht des Behälters erhalten bleiben müssen. Aufwendig auch, weil im laufenden Betrieb gebaut werden muss. Der neue Behälter im Meilwald übernimmt zwar die Druckversorgung der Hochdruckzone, aber der Wasserturm, der den Burgberg versorgt, wird über eine Pumpstation im Betriebsgebäude des

Hochbehälters nachgefüllt. 

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