Ilse Dölle liegt klar vorne

17.3.2014, 08:00 Uhr

© Isabel Krieger

Ihr fehlten nach letztem Stand der Zählungen nur 80 Stimmen zur absoluten Mehrheit. Nun steht am 30. März die Stichwahl zwischen dem Amtsinhaber und der bisherigen dritten Bürgermeisterin an.

Die CSU kam mit ihrem Bewerber Reinhard Zeiß auf 15,7 Prozent. Deutlich dahinter die SPD mit zweitem Bürgermeister Konrad Gubo, der 10,0 Prozent der Stimmen holte. Der Bewerber der Grünen, Heiko Siebert, schaffte 5,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,6 Prozent.

Versteinerte Mienen bei den Freien Wählern schon wenige Minuten, nachdem die ersten Ergebnisse im Eckentaler Rathaussaal über die Leinwand flimmerten. Die ersten Stimmbezirke rund um Oedhof, dem Wohnort von „Ille“ Dölle, signalisierten kurz nach 18 Uhr sogar 52 Prozent für die 49-Jährige und nur 16,4 für Wilfried Glässer.

Bis kurz vor 19 Uhr relativierte sich das Ergebnis um gut drei Prozent, so dass es am Ende nicht zum Sieg reichte. Doch sogar im Lager der ehemaligen Parteifreunde von Dölle, die die Freien Wähler 2012 verlassen hatte, hieß es an diesem Abend, das Ergebnis sei eindeutig; „die Wahl ist gelaufen“, meinte ein Freier Wähler.

Ganz so zuversichtlich sieht Ilse Dölle das noch nicht. „Ich bedanke mich für das Wahnsinnsvertrauen, das mir die Bürger geschenkt haben. Doch es ist noch alles offen“, sagte die Oedhoferin, die sich anschließend im voll besetzten Jedermanns feiern ließ. Wilfried Glässer gratulierte Dölle zum Wahlsieg. Auf die Frage nach dem Ergebnis antwortete der Rathauschef nur knapp: „In zwei Wochen ist Stichwahl.“

Nun kommt es darauf an, wie die Wähler am 30.März votieren werden. Die Zeichen standen zuletzt zumindest bei den grünen und schwarzen Marktgemeinderäten auf Wechsel im Rathaus. Sie hatten vor kurzem gemeinsam mit der UBE eine Anzeige geschaltet, in der sie den Neuanfang in Eckental forderten.

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