Filialschließung

In der Buchhandlung Rupprecht in Erlangen gehen (vorerst) die Lichter aus

18.6.2021, 13:45 Uhr
Die Filiale der Buchhandlung Rupprecht in Erlangen.

Die Filiale der Buchhandlung Rupprecht in Erlangen. © Stefan Mößler-Rademacher, NN

"Es ist bitter für uns. In den vergangenen Jahren haben wir in Erlangen viele Kunden gewonnen und viele schöne Veranstaltungen angeboten." Johannes Rupprecht ist die Enttäuschung anzumerken. Doch der Inhaber des in Bayern und Baden-Württemberg tätigen Unternehmens nutzt das Ende des Mietvertrags im Gebäude an der Nürnberger Straße in Erlangen, um sich von einer zu groß gewordenen Filiale zu trennen.

"Es wird keine Entlassungen geben", stellt Rupprecht klar. Ein Teil der neun Angestellten arbeitet in benachbarten Standorten oder übernimmt andere Tätigkeiten. Auch Bestellungen oder langfristige Partnerschaften mit Kunden werden weiter gepflegt. Schließlich soll es auch irgendwann wieder einen Neuanfang für Rupprecht in Erlangen geben. Rupprechts Wunsch: "Ebenerdig in einer vergleichbaren Lage in der Innenstadt von Erlangen."

Bayernweit tätig

Seit einiger Zeit ist die Buchhandlung - laut Rupprecht - auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. 2008 eröffnete die Buchhandlung Rupprecht auf drei Etagen in den Räumen des ehemaligen Drogeriemarkts Müller. Das bayernweit tätige Familienunternehmen wurde 1988 von Maria und Johannes Rupprecht in Vohenstrauß in der Oberpfalz gegründet. Heute besitzt das Unternehmen 46 Filialen in ganz Bayern und in Baden-Württemberg. An der Zahl wird sich auch nach der Schließung der Erlanger Filiale nichts ändern. Denn gerade erst hat die Buchhandlung Rupprecht angekündigt, im Westen von Regensburg ein neues Geschäft zu eröffnen.

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