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Internationale Konkurrenz beschnuppert

Schwimmen: Nadja Müller und Nils Wich-Glasen lieferten beim Euro Meet in Luxemburg gute Leistungen ab - 04.02.2011

Nils Wich-Glasen behauptete sich im internationalen Starterfeld. © Böhner


, da sich die gesamte Spitze im intensiven Kraft- und Konditionsaufbau für die anstehenden DMS-Wettkämpfe im Februar und die Großereignisse im Sommer befindet, So setzten die Höhepunkte vorwiegend die Teilnehmer, die eine andere Jahresplanung haben und sich speziell auf diesen Wettkampf vorbereiteten. Allen voran die Athleten aus den osteuropäischen Staaten sowie die Franzosen: Der Olympiasieger Alain Bernard war eine Klasse für sich.

ERLANGEN — Auch die beiden Erlanger Teilnehmer im DSV-Team konnten mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass sie aus einem hohen Trainingsumfang heraus, ohne spezielle Vorbereitung an den Start gingen.

Nadja Müller hatte eine „kleine Deutsche Meisterschaft“ zu bestreiten, denn die gesamte inländische Konkurrenz war bei ihren Wettkämpfen am Start. Nils Wich-Glasen hatte es nicht nur mit fast allen deutschen Konkurrenten seiner JEM-Jahrgänge zu tun, sondern hatte erstmals Gelegenheit die Gegner aus vielen anderen Ländern kennen zu lernen. Beide konnten sich hervorragend behaupten und belegen mit ihren Leistungen in den jeweiligen deutschen Bestenlisten ihrer Hauptstrecken die Plätze 1 bis 9.

Nadja überzeugte am meisten über 800m Freistil. Sie ging mit 01:05Min. verhalten an und schwamm dann mit gleichmäßig 01:07Min. ein gut eingeteiltes Rennen. Auf den letzten 100m konnte sie sich noch auf 01:06Min. steigern und schließlich fehlten zum Medaillenrang nur wenige Sekunden. Die Langstreckenspezialistin startete noch auf den kürzeren Freistildistanzen und konnte auch hier relativ nahe an ihre Bestzeiten heranschwimmen. Wie gewohnt zeichnete sie hier wieder ein gut eingeteilter, gleichmäßiger Rennverlauf aus. Zum Schluss belohnte sie sich selbst mit dem Einzug ins A-Finale über 400m Freistil. Altersbedingt wurde Nadja nur in der offenen Klasse gewertet, so dass ihre Leistungen gegen die deutsche Spitze auf gute Platzierungen im Sommer hoffen lassen.

Nils Wich-Glasen bevorzugt die kürzeren Strecken und konnte so nicht seinen starken Schlussspurt in die Waagschale werfen. Genau da lag diesmal sein Problem, denn auf den letzten Bahnen machte der Muskel zu und er konnte sich nur noch ins Ziel kämpfen. Besonders offensichtlich war dies über 100m Brust, auf eine 00:31Min. auf der ersten Bahn folgte nur noch eine 00:37Min. auf den zweiten 50m. Auf den Lagenstrecken konnte er durch den Wechsel in der Technik noch einigermaßen an seine Bestzeiten heranschwimmen. Auf den Brustdistanzen war dies aber trainingsbedingt nicht möglich. In seinem Jahrgang war er dennoch bei den Besten, er wurde aber mit dem Jahrgang 1993 gewertet und musste insgesamt mit mittleren Plätzen zufrieden sein.Die Ergebnisse: Nadja Müller (Jahrgang 1993): 800m Freistil in 08:54,99Min. (Platz 5 in der offenen Wertung/ 44 Teilnehmer); 400m Freistil in (04:23,11Min (6/71) und Platz 10 im A-Finale in 04:23,83Min.; 200m Freistil in 02:10,83Min (38/107); 100m Freistil in 01:01,95Min (76/128).

Nils Wich-Glasen (Jahrgang 1994): 50m Brust in 00:31,02Min. (Platz 26 in der offenen Wertung/ 62 Teilnehmer/ Platz 8 in der Juniorenwertung); 100m Brust in 01:08,36Min. (33/71/11); 200m Brust in 02:29,68Min. (25/60/10); 200m Lagen in 02:17,25Min. (37/98/16); 400m Lagen in 04:52,53Min. (31/72/15).

 

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