Freitag, 22.11.2019

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Klare Absage an Rüstung und Waffenverkäufe

Kundgebung und Ostermarsch der Friedensbewegung auf dem Hugenottenplatz - 31.03.2018 13:54 Uhr

60 Jahre Ostermärsche: Mit politischen Liedern und Reden hat das Erlanger Bündnis für den Frieden auf dem „Hugo“ sehr deutlich gemacht, was es von Rüstung und Waffenexporten hält. © Peter Roggenthin


Zu dieser Friedens-Aktion hat einmal mehr das Erlanger Bündnis für den Frieden aufgerufen und zu einer Kundgebung auf den "Hugo" eingeladen. Rund 100 Menschen vernahmen dort unter anderem die Grußbotschaft aus der Partnerstadt Rennes, die Isa Paape vom Erlanger Bündnis verlas.

60 Jahre Ostermärsche — das war auch ein guter Grund für Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens in ihrer Grußbotschaft der Stadt Erlangen deutliche Kritik zu üben an der Bundesregierung als eine der weltweit größten Waffenverkäufer. "Heimat kann nur da sein, wo keine Rüstung ist."

Ähnliches war von Gastrednerin Anne Rieger zu hören. Die Co-Sprecherin im Bundesausschuss Friedensratschlag kritisierte unter anderem die Kriegseinsätze der Bundeswehr, die dieser Tage noch verlängert worden sind, den Verkauf von Schusswaffen und Panzern, die in anderen Ländern für Zerstörung und vielen Flüchtlinge sorgen.

Dafür sollten keine Milliarden an Steuergelder ausgegeben werden. Jene Gelder wären besser für Projekte in Bildung, Gesundheit oder Umwelt angelegt, hieß es.

rwi

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