Samstag, 18.01.2020

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Klima-Trauermarsch durch die Innenstadt von Erlangen

Protest gegen Siemens als Auftakt zu Aktionen von „Extinction Rebellion“ - 13.12.2019 14:00 Uhr

Aktivisten der Erlanger Ortsgruppe von Extinction rebelllion solidarisieren sich vor der Siemens-Verwaltung in der Wener-von-Siemens-Straße 50 (Himberpalast) mit den weltweiten Protesten gegen die Carmichael Mine in Australien. © Hans-Joachim Winckler


Los ging das Aktions-Wochenende mit einer "Spontankundgebung" vor dem "Himbeerpalast". Warum gegen Siemens protestiert wurde? "Als einziges Unternehmen hat sich die Siemens AG dazu bereit erklärt, die Bahnsignalanlagen für die klimaschädliche neue Kohlegrube in Australien zu errichten. Damit unterstützt der Technologiekonzern aktiv diesen invasiven Eingriff in die Natur", heißt es in einer Pressemittelung der Erlanger Ortsgruppe.

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Am heutigen  Freitag, 13. Dezember 2019, findet zudem ab 15.30 Uhr ein „Trauermarsch für das Klima" statt. Am Samstag demonstriert die Gruppe ab 12.30 Uhr gegen Autos im Innenstadtbereich. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte „Gehzeuge“, in Anlehnung an Fahrzeuge getauft. Beide Aktionen starten an der Güterhallenstraße/Ecke
Nürnberger Straße an der Martiussäule.

Erlanger Protest gegen die Carmichael Mine in Australien. Dort ist die weltweit größte Kohlemine geplant, für die Siemens die Bahnanlagen errichten will © Hans-Joachim Winckler


Judith Thilmann, Aktivistin beim Trauermarsch: „Wir wollen unsere Trauer
um das vorangehende Artensterben und unsere Zukunftsperspektiven ausdrücken. 2019 wurde zwar viel für das Klima demonstriert, klimapolitisch hat sich praktisch aber nichts bewegt!“.

Extinction Rebellion ist eine noch junge internationale Bewegung, die
sich für den Erhalt der Arten sowie gegen die Klimakrise einsetzt, mitunter durch den Einsatz von zivilem Ungehorsam. Größere Bekanntheit erlangte sie in Deutschland durch Blockaden und Aktionen Anfang Oktober in Berlin.

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