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Kostenbremse: Siemens schließt Stellenabbau nicht aus

Konzern will seine Medizintochter attraktiv für den Börsengang machen - 17.01.2018 00:01 Uhr

Siemens schließt Personaleinsparungen ausdrücklich nicht aus. © Matthias Schrader/dpa


Dies kündigte das Management gestern bei einer Investorenkonferenz in London an. Der Konzern schließt dabei auch Personaleinsparungen ausdrücklich nicht aus. Wie und an welchen Stellen, darüber gibt es offenbar noch keine konkreten Planungen. "Das ist noch nicht definiert", sagte dazu ein Konzernsprecher. Klarheit könnte in dieser Frage nach Angaben des Sprechers bis Ende Februar geschaffen sein.

Für Wolfgang Fees, dem Betriebsratsvorsitzenden des größten Healthineers-Standorts in Erlangen-Forchheim, reicht aber allein die gestrige Ankündigung von Kosteneinsparungen in dieser Größenordnung schon aus, um sich ernsthaft Sorgen zu machen: "Da habe ich echtes Bauchgrimmen". Der Magendruck werde weiter wachsen, befürchtet Fees. Und auch das geforderte Wachstum oberhalb der Marktentwicklung sei eine Herausforderung, "denn wir laufen doch schon jetzt unter Volldampf".

Siemens hat seine Werbetour für einen der größten Börsengänge gestartet, den es je in Deutschland gab. Er könnte nach Insiderschätzungen rund zehn Milliarden Euro in die Konzernkassen spülen. Die Analysten taxieren den Wert der Healthineers auf rund 30 bis 45 Milliarden Euro. Siemens will Mehrheitsaktionär bleiben und nur rund 25 Prozent der Aktien über die Börse streuen, wie Insider vermuten.

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Klaus Wonneberger

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