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Kunstpalais Erlangen hisst die Fahne der Hoffnung

Flagge ist Kommentar zu dem aktuellen Problemen der Corona-Pandemie - 30.06.2020 11:00 Uhr

Mutmacher als Druck auf Fahnenstoff: Simon Mullans „Alles wird gut“. © Kilian Reil


Das Kunstpalais hat dieses Kunstwerk neu erworben und an prominenter Stelle gehisst. Ganz selbstverständlich liest sich die Botschaft auf der Flagge als Kommentar zum aktuellen Problem der Pandemie, das wirklich alle betrifft und angeht.

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Teller-Ausstellung: Erlanger Kunstpalais platzt aus allen Nähten

Wie zu erwarten war der Andrang riesig: Bei der aktuelle Ausstellung der Arbeiten von Jürgen Teller platzte das Kunstpalais aus allen Nähten. Nach den Begrüßungsworten von Erlangens OB Florian Janik stellte Kunstpalaisleiterin Amely Deiss dem Fotokünstler zehn Fragen, die dieser launig beantwortete. Im Anschluß strömten die Besucher in die Ausstellungsräume und feierten Party im Foyer.


Diese neue Arbeit des 1981 in Kiel geborenen Künstlers Simon Mullan verbreitet sich entsprechend gerade über die Welt: Der Künstler verschickte die Flagge bisher unter anderem nach Rom, New York, Tel Aviv und Berlin, wo nun überall, vor Privathaushalten wie öffentlichen Einrichtungen, dieser Satz erscheint und die Menschen ermuntert, gemeinsam nicht nur zu überleben, sondern die Situation zum Anlass zu nehmen, mit vereinten Kräften die Weichen für ein besseres Leben zu stellen.

Irische Wurzeln

Die geläufige Redensart "Alles wird gut" ist auch ein Statement des Künstlers Simon Mullan: Die Farbe der Flagge verweist nicht nur auf die irischen Wurzeln des Künstlers, sie stand in der Geschichte vor allem auch für Hoffnung, Revolution und Brüderlichkeit. Die Aussage fasst die Situation zusammen, in der Künstler seit jeher arbeiten: mit ihren Händen, auf sich allein gestellt, mit beharrlichem Optimismus auch angesichts eines oft schwankenden Kunstmarkts.

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Bunte Zeitgeschichte erleben: Kunstpalais zeigt "Greatest Hits"

Das Erlanger Kunstpalais zeigt ab dem 26. November das, was bereits seit den 70er Jahren in der städtischen Sammlung unter "Zeitgenössischer Kunst" aufbewahrt wird. "Greatest Hits" nennt sich die Mischung aus Grafiken, Skulpturen, Malerei und Videoarbeiten der letzten 40 Jahre, die Besucher bis zum 11. Februar erleben dürfen.


Heute, da die ganze Gesellschaft sich in dieser Lage befindet, da der Warennachschub knapp wird und die Stimmung zu bröckeln droht, kann diese Botschaft den inneren Zusammenhalt stärken.

 

 

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