Steigender Bedarf

Ladesäulen-Infrastruktur für E-Autos in Erlangen wird ausgebaut

Redaktion Erlanger Nachrichten

2.5.2022, 17:29 Uhr
Symbolfoto E-Auto.

© Jan Woitas, dpa-tmn Symbolfoto E-Auto.

Damit der steigende Bedarf an Ladeinfrastruktur gedeckt werden kann, müssen im Stadtgebiet weitere Ladesäulen entstehen. Dieses Jahr ist daher vorgesehen, gemeinsam mit den Erlanger Stadtwerken (ESTW) zwölf weitere öffentliche Ladesäulen zu errichten (entspricht 25 Ladepunkten).

So stehen bis Ende 2022 insgesamt 45 öffentliche Ladepunkte durch die ESTW zur Verfügung. Die Verwaltung geht davon aus, dass zukünftig die deutliche Mehrheit der Ladevorgänge (zirka 80 Prozent) im privaten Bereich stattfinden wird, weshalb besonders Ladepunkte auf privaten Flächen eine zentrale Rolle spielen werden.

Neues Gesetz

Das im vergangenen Jahr in Kraft getretene Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) enthält Vorgaben hinsichtlich der Einrichtung von Ladeinfrastruktur an Neubauten, bei Renovierungen und an bestehenden Gebäuden abhängig von der Stellplatzanzahl und Nutzungsart des Gebäudes. Durch dieses Gesetz werden bis zum Jahr 2025 an einigen öffentlichen und privaten Gebäuden Lademöglichkeiten entstehen.

Ziel der Stadt Erlangen ist es, private Anbietende zu unterstützen und das bestehende Ladesäulennetz weiter zu verdichten, sodass schrittweise ein bedarfsgerechtes und nutzungsorientiertes Netz an Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge entsteht. Um eine Hilfestellung und Planungsgrundlage für öffentlich nutzbare Ladesäulenstandorte zu schaffen, hat die Verwaltung eine Potenzialkarte erarbeitet, welche die bestehenden und geplanten öffentlichen Ladesäulen sowie Potenzialräume für neue Lademöglichkeiten abbildet.

Auf dieser Grundlage sollen ab 2023 weitere öffentlich nutzbare Ladesäulen an geeigneten Standorten entstehen. Das Referat für Planen und Bauen sieht vor, vor allem im Zusammenhang mit Mobilpunkten und an städtischen Gebäuden Lademöglichkeiten zu errichten. „Die detaillierten Planungen werden im Zuge der Umsetzung in Abstimmung mit den ESTW folgen“, so Planungs- und Baureferent Josef Weber.

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