Dienstag, 13.04.2021

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Mindestens zwei Fälle: Corona-Mutationen jetzt auch in Erlangen

Britische und brasilianische Varianten nachgewiesen - 01.02.2021 16:59 Uhr

Das vom ASB betriebene Testzentrum auf dem Großparkplatz hat bislang rund 8500 Test durchgeführt. Gerade ist die Kapazität erweitert worden..Foto: Klaus-Dieter Schreiter

01.02.2021 © Klaus-Dieter Schreiter


Der erste bestätigte Fall einer Virusmutation wurde bei einer positiv getesteten Person eines Saisonbetriebes nach der Einreise aus der Slowakei nachgewiesen. Ein Abstrich erfolgte beim Erlanger Testzentrum am 26. Januar. Es handelt sich um die britische Corona-Mutante Variante B.1.1.7.. Die Person ist seitdem durchgehend in häuslicher Isolation in der Slowakei. Auch die ermittelte Kontaktperson befindet sich dort in Quarantäne.

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Ein zweiter bestätigter Fall wurde bei einer positiv getesteten Person nach der Rückreise aus Brasilien nachgewiesen. Ein Abstrich erfolgte am Flughafen Nürnberg. Bei einer Virus-Sequenzierung stellte ein Labor am 27. Januar die Mutation fest. Bei dieser handelt es sich um die brasilianische Variante B.1.1.28 P.1. Auch hier wurden die Hygienemaßnahmen eingehalten und nur eine enge Kontaktperson ermittelt.


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Sequenzierung im Labor

Bei den Proben wird in den Laboren eine Sequenzierung auf Virusmutationen durchgeführt. Wie bei Covid-19 erfolgt eine intensive Nachverfolgung und Beratung der Kontakte. Dabei gelten die gleichen bekannten infektionshygienischen Maßnahmen. Das Gesundheitsamt weist betroffene enge Kontaktpersonen (KP1) verstärkt auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen hin.

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Gesundheitsamtsleiter Frank Neumann appelliert gemeinsam mit Landrat Alexander Tritthart und Oberbürgermeister Florian Janik, die bekannten Maßnahmen zur Eindämmung konsequent einzuhalten und unnötige Kontakte zu vermeiden. "Mutationen sind bei Viren absolut normal. Angesichts der Mutationen sollten wir alle natürlich noch aufmerksamer sein als bisher," betont Neumann.

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