Mittwoch, 13.11.2019

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Mit Turbinenmodell und Energiesparhaus in die Zukunft

Umweltpreis der Stadt Erlangen für Stadtwerke-Azubis und Jugendliche von vier Schulen - 28.07.2017 06:00 Uhr

Bei der Preisübergabe bei den Erlanger Stadtwerken gab es viele glückliche Gesichter. © Harald Sippel


Es gehe darum, die Idee von Umwelt- , Natur- und Artenschutz in der Stadtgesellschaft zu verankern, sagte Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens gleich zu Beginn der Preisverleihung. Diese fand am Donnerstag in den Räumen der Erlanger Stadtwerke, die auch das Preisgeld stiften, statt. Den ersten Preis hatte die Jury den ESTW-Auszubildenden für ein Turbinenmodell zugedacht, auf ein Preisgeld wurde in diesem Fall jedoch verzichtet. Das Modell ist im Maßstab 1:8 einer Turbine des Wasserkraftwerks Werker nachgebaut und soll künftig in einer Ausstellung zum Thema "regenerative Energie" zu sehen sein, die in dem Kraftwerk am Entstehen ist.

Für das Projekt "Energiesparhaus" wurde die Klasse 9d des Marie-Therese-Gymnasiums ausgezeichnet. Die Schüler haben zwei wetterfeste Modelle gebaut — ein klassisches Einfamilienhaus im Stil der 70er Jahre und ein modernes Haus mit Pultdach, Vollwärmeschutz und Photovoltaik-Anlage.

Schüler des Marie-Therese-Gymnasiums präsentieren ihr „Energiesparhaus“. © Harald Sippel


In den Häusern, die auf der Dachterrasse des Schulhauses stehen, werden der Verlauf der Temperatur, die Spannung und die Stromstärke gemessen. Damit werden der Effekt der Dämmung und der Energieverbrauch sichtbar gemacht. Das Modell führe im Kleinen vor Augen, was man im Großen beachten müsse und sei daher wichtig für die Bewusstseinsbildung, lobte Stadtwerke-Vorstand Wolfgang Geus.

Einen Preis erhielt auch die Eichendorffschule für ihr Projekt "Essbare Schule", das sie mit Hilfe der Firma Omicron und des Vereins Arche-Bauernhof vorangetrieben hat. Das P-Seminar "Ökologischer Garten" des Albert-Schweitzer-Gymnasiums gestaltete den Innenhof der Schule nach ökologischen Gesichtspunkten. Dabei wurde auch Wert darauf gelegt, Pflanzen anzusiedeln, die Insekten Nahrung liefern.

Die gleiche Strategie verfolgt die Bienen-AG der Waldorfschule, die zwei Bienenvölker hält und für eine entsprechende Vielfalt von Blütenpflanzen sorgt. Auch das wurde mit einem Preis gewürdigt.

ek

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