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Neu in Erlangen: Die Klinik-Linie durch die Innenstadt

Mini-Busse sollen vor allem Pendler zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen - 18.01.2021 06:00 Uhr

Insgesamt vier City-Sprinter fahren nun als Klinik-Linie täglich jeweils im 10-Minuten-Takt durch die Erlanger Innenstadt.

17.01.2021 © Erlanger Stadtwerke


Am heutigen Montag, 18. Januar 2021, beginnt der einjährige Probebetrieb für die sogenannte Klinik-Linie. Sie ist Teil des Verkehrskonzeptes zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Innenstadt und soll einen Beitrag zur Entlastung vom motorisierten Verkehr leisten. Langfristig ist der Einsatz umweltfreundlicher Elektrobusse geplant, zunächst führen die Erlanger Stadtwerke (ESTW) die Klinik-Linie 299 mit konventionellen Kleinbussen ein.

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Die insgesamt vier City-Sprinter fahren Montag bis Freitag von 5 bis 20 Uhr, am Samstag von 9 bis 20 Uhr und sonn- und feiertags von 10 bis 16 Uhr jeweils im 10-Minuten-Takt. Der Linienverlauf beginnt und endet am Busbahnhof und führt über den Martin-Luther-Platz zu den Uni-Kliniken, weiter über den Lorlebergplatz zum Zollhaus und die Schillerstraße zur Hindenburgstraße. Die Rückfahrt entspricht ab der Haltestelle Kliniken/Maximiliansplatz der Hinfahrt. Die City-Sprinter bieten insgesamt 14 Sitz- und zehn Stehplätze sowie einen Rollstuhlplatz, sind also barrierefrei.

"Umweltfreundliche Erreichbarkeit"

"Mit der KlinikLinie verbessern wir die umweltfreundliche Erreichbarkeit von Altstadt und Klinikum und schaffen eine attraktive Alternative zum Auto. Damit wird ein weiterer wichtiger Baustein des Verkehrskonzepts Innenstadt umgesetzt", freut sich Oberbürgermeister Florian Janik.

Auf der Karte ist der Verlauf der neuen Klinik-Linie markiert. Diese soll die Erlanger Innenstadt vom Verkehr entlasten.

17.01.2021 © Erlanger Stadtwerke AG


"Wir wünschen uns, dass neben den Besuchern auch viele Mitarbeiter der Kliniken ihr Auto auf dem Großparkplatz abstellen und die Linie 299 nutzen. Oder mit der besseren Anbindung der Kliniken an den Regional- und Stadtverkehr durch die neue Linie 299 ganz auf Nahverkehr setzen", sagt Matthias Exner, Vorstandsvorsitzender der ESTW.

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Und Planungs- und Baureferent Weber ergänzt, dass sich so der Parkplatzsuchverkehr ebenso verringern lasse wie die Lärmbelästigung für Anwohner: "Die Attraktivität der Linie soll zudem durch ein Kombi-Ticket, das ein Parkticket für den Großparkplatz und die Busfahrkarte verbindet, noch weiter steigen." Die Abstimmungen im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg hierzu laufen derzeit.

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