Neue Busspur in Erlangen geplant

9.12.2018, 18:42 Uhr
Die Erlanger Kripo fahndet weiter nach dem Täter, der einen Bus in Eltersdorf überfallen hat.

Die Erlanger Kripo fahndet weiter nach dem Täter, der einen Bus in Eltersdorf überfallen hat. © colourbox.de

Dieser Sonderstreifen für Busse auf der rechten Straßenseite wird sich etwa über 500 Meter hinziehen und endet rund 35 Meter vor der Haltelinie der Ampel "Möhrendorfer Straße". Ab da kann der Bus dann wie bisher von der Rechtsabbiegespur aus seine Route geradewegs fortsetzen und in die schon bestehende Busspur einfahren. Und da man schon dabei ist, wird auch gleich die Ampelanlage modernisiert und die Busbeschleunigung erweitert, so dass auch die regionalen Buslinien davon profitieren können. Ähnliches wurde bereits in der Drausnickstraße getestet und nach einem erfolgreichen Probelauf schließlich dauerhaft umgesetzt.

Das Busspur-Vorhaben stieß im jüngsten Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss auf ungeteilte Zustimmung. Auch Baureferent Josef Weber plädierte für die Sache und sprach von einer "sinnvollen Maßnahme". Andere zeigten sich ebenfalls begeistert und sehen darin eine "richtig gute Idee". Und OB Florian Janik freute sich über die "deutliche Verbesserung des ÖPNV".

Mit diesem Bus-Sonderstreifen sieht man gleich einige Vorteile unter einem Hut gebracht: Die Busse verkehren künftig pünktlicher, und mögliche

Zeitverluste, die durch die leidigen Rückstaus an der Kreuzung Sankt Johann/Möhrendorfer Straße entstehen, reduzieren sich merklich. Diese Maßnahme nützt natürlich den städtischen Linien, die dort verkehren. Aber auch den regionalen Buslinien, die von Schülern und Pendlern reichlich genutzt werden.

In diesem Zusammenhang wies Janik kurz darauf hin, dass der Landkreis dabei ist, in den Busverkehr zu investieren. Wie sich nun das Ganze entwickelt, wird sich zeigen. In Sachen Busspur ist er durchaus guter Dinge. An das Gremium appellierte er: "Lassen Sie uns das einfach mal beobachten."

Keine Kommentare