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Neue Disco für Erlangen: Am Freitag öffnet das "John Doe"

Ex-"Zeitsprung" komplett umgemodelt - Ein Floor, zwei DJs - 13.09.2016 08:41 Uhr

Die Betreiber des "John Doe" freuen sich schon jetzt mächtig auf das Eröffnungswochenende. © PR


Noch ist das "John Doe" eine große Baustelle, das soll sich aber bald ändern, immerhin steht am Freitag die große Eröffnung auf dem Plan. Wobei, das erklärt Manuel Menges, nicht nur am Freitag, sondern auch am Samstag die Post abgehen soll in der Nürnberger Straße 31. Mitte Juli waren hier ein letztes Mal die Lichter im "Zeitsprung" ausgegangen, einer Großraumdiskothek, die sich knapp über zwei Jahre in Erlangens Zentrum hielt.

Menges ist einer von zwei neuen Geschäftsführern des "John Doe", die sich mächtig auf das Opening-Weekend freuen. "Wir hatten hier jetzt zwei Monate Baustelle, da ist es einfach nur schön, dass nun ein Ende in Sicht ist und es bald losgeht", so Menges. Jeden Stein habe sein Team umgedreht, um das Partyvolk mit einem neuem Konzept zu überzeugen. An die Vorgeschichte soll in der Location nichts mehr erinnern, der neue Club ist "kleinräumiger, keine Großraumdisco".

Auch sonst ist vieles neu: Es gibt nur mehr einen Dance-Floor, der aber zeitweise von zwei DJs bespielt wird - nicht gleichzeitig natürlich. "Einer legt beispielsweise HipHop auf, der andere  House", führt Menges die Idee aus. "So können wir spontan auf das Publikum reagieren und haben qualititativ aus jeder Sparte das Beste", statt einem Allrounder setze man lieber auf zwei richtig gute DJs. Der Vorteil: Die Musik kann flexibel auf die Geschmäcker der Gäste angepasst werden. "Dafür nehmen wir auch gerne etwas mehr Geld in die Hand", sagt Menges.

Überhaupt soll das "John Doe" kein Spartenclub werden, der primär nur eine Musikrichtung anspricht. Es soll eine Disco für Jedermann werden, daher auch der Name: "John Doe" ist so etwas wie die englische Version von Max Mustermann. Seit Tagen schon machen die Betreiber auf ihrer Facebook-Page Werbung, setzen Erlanger in Szene: "David is John Doe", "Stephen is John Doe", "Marina is John Doe". Ein Club für alle.

Das spiegelt sich auch in den Getränkepreisen wieder, findet zumindest Menges. "Ein Longdrink für sechs Euro ist fair", vor allem angesichts des gebotenen Gesamtpakets. Der Eintritt kostet sieben Euro, Studenten kommen zwei Euro günstiger weg.

Einmal im Monat, immer am ersten Donnerstag, soll es eine Studentenparty mit entsprechenden Specials geben, sonst öffnet die Disco nur am Wochenende ihre Türen - was auch an der Konkurrenz liegt. "Wir glauben, dass der Zirkel eine ziemlich starke Monopolstellung in Erlangen hat, was das Feiern unter der Woche angeht", erläutert Menges.

An diesem Freitag, zur großen Eröffnung, dürfen ab 21 Uhr zunächst geladene Gäste - das sind vor allem Freunde und Kollegen aus der Gastro-Szene - in den Laden. Ab 23 Uhr ist dann für jedermann geöffnet. Für "John Doe" sozusagen.

Peter Schulze-Zachau E-Mail

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