Dienstag, 22.10.2019

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Nur Rang vier: Szemes vom VuPSV Rathsberg ist traurig

Voltigieren: Pferd Fernando wollte in Krumke eben nicht - 18.09.2019 18:00 Uhr

Turnübungen auf dem Pferd: Annemie Szemes und ihr Teamkollege Fernando kennen sich in und auswendig. © VuPSV Rathsberg


Vom Pferd ist Annemie Szemes nicht gefallen, aber fast. Und das will bei Voltigierern schon etwas heißen. Normalerweise sitzt und vor allem turnt die 17-Jährige vom VuPSV Rathsberg sicher und ruhig auf Fernando. Ausgerechnet beim Saisonabschluss, der Deutschen Junioren-Meisterschaft, aber klappte es nicht wie gewünscht.

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"Das Pferd war angespannt. Die Übungen gehen nur, wenn das Pferd brav läuft. Ich spüre sofort, wenn es nicht so locker ist", sagt Szemes. "Wenn man merkt, dass es nicht läuft, steigert sich die Nervosität. Dann wird es noch schwieriger." Beim Voltigieren, dem Turnen auf einem galoppierenden Pferd, sind Ruhe und Balance entscheidend.

In der Reithalle sind bei Meisterschaften viele Zuschauer, laufen Pferd und Sportler ein, feuern alle an. "Es ist eine mega Stimmung, es gibt sogar Schlachtrufe", sagt Szemes. "Auf einem Turnier ist es für ein Pferd also sehr aufregend." Erst wenn die Musik der Kür beginnt, sind alle ruhig. "Wenn man den Abgang geturnt hat, gibt es wieder Applaus." Für Annemie Szemes reichte es am Ende nur für Rang vier. Zufrieden ist sie daher nicht. "Vor allem die beiden Küren liefen nicht perfekt."

Bei der Deutschen Meisterschaft: Annemie Szemes (Mitte) aus Baiersdorf mit Anna Bregulla (links) und Amei Wittmann. © VuPSV Rathsberg


Diese frei interpretierte Einheit ist eigentlich ihre Stärke, bei der WM zeigte sie hier die zweitbeste Leistung aller Juniorinnen. "Mein Ziel bei der Deutschen Meisterschaft waren die Top drei. Doch es lief nicht so gut. Daher ist das Ergebnis verständlich." Sauer und traurig war Szemes nach dem Wettkampf. "Alle sagen einem noch, dass man nichts dafür kann, weil das Pferd eben nicht lief. Trotzdem ärgert man sich." Anna Bregulla und Amei Wittmann, die im Doppel angetreten sind, haben sich dafür Bronze geholt. Es gab also doch eine Medaille für Rathsberg.

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