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Pries über Olympia: "Das Größte, was ich erlebe"

Die Erlanger BMX-Fahrerin Nadja Pries im Interview über Rio 2016 - 01.06.2016 15:31 Uhr

Kann es selbst kaum glauben: Nadja Pries fährt zu Olympia. © privat


Frau Pries, Rio 2016 war Ihr großes Ziel. Haben Sie immer daran geglaubt?

Nadja Pries: Sagen wir eher, ich habe es gehofft. Ich wusste immer, dass es machbar ist.

Auch als Sie im April einen schweren Sturz hatten?

Pries: Das hat mich zwar schon etwas aus der Bahn geworfen. Das ist eher eine mentale Sache gewesen, die habe ich sehr schnell wieder in Griff bekommen. Aber dass ich es wirklich geschafft habe, kann ich auch jetzt noch nicht so richtig glauben.

Sie sind die erste Frau, die für Deutschland bei einem olympischen BMX-Wettbewerb startet. Was bedeutet Ihnen das?

Pries: Es ist mir persönlich gar nicht so wichtig, dass ich die erste Frau bin, die es geschafft hat. Auch wenn es schon fünf andere vor mir geschafft hätten, würde es mir nicht weniger bedeuten.

Wie sieht Ihr Fahrplan bis Rio jetzt aus?

Pries: Mein Fahrplan ist gerade noch relativ unkoordiniert. Es ist auf jeden Fall ein Trainingslager in Florida vorgesehen, und wichtige Rennen wie Deutsche und Europameisterschaft stehen an. Ob ich das alles mit der Uni dieses Semester unter einen Hut bekomme, ist aber noch fraglich.

Im Vordergrund steht erst einmal Rio! So eine Chance bekommt man eben nicht jeden Tag und Olympia ist wahrscheinlich die größte Sache, die ich je erleben werde.

  

Interview: KATHARINA TONTSCH

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