Rauchende Dose entpuppt sich als amerikanische Phosphorgranate

3.8.2020, 11:28 Uhr
Symbolbild Polizei

Symbolbild Polizei © colourbox

Samstagnachmittag entdeckte ein Anwohner der Kellergasse in Möhrendorf eine vermeintlich unscheinbare Metalldose, die aber plötzlich zu rauchen begann, berichtet die Polizei. Daher kühlte der Mann die Dose mit Wasser und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten begann sie wieder zu rauchen.

Das Sprengkommando aus Feucht wurde ebenfalls informiert und nach einer kurzen Beschreibung war den Experten klar, dass es sich um eine Phosphorgranate handelt. Um Schlimmeres zu verhindern, musste die Granate sofort mit nassem Sand abgedeckt werden. Zusammen mit dem Anwohner und den verständigten Mitarbeitern des Bauhofs wurde der Fundort zudem abgesperrt, bis ein Mitarbeiter des Sprengkommandos sie bergen und abtransportieren konnte.

Hitze entzündete die Granate

Die Polizei vermutet, dass die amerikanische Phosphorgranate, die wahrscheinlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt, bei Straßenbauarbeiten zu Tage kam. Da sie aussah wie "eine verrostete Cola-Dose" ließen die Arbeiter sie wohl einfach liegen. Die Selbstentzündungstemperatur einer solchen Phosphorgranate liegt bei 34 Grad und so hat sie sich an dem heißen Samstag selbst entzündet, mutmaßt die Polizei.


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