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Dienstag, 29.09.2020

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Rudern gegen Krebs in Erlangen zahlte sich aus

Im Sommer ruderten Hobbysportler für die gute Sache: 20 113 Euro jetzt an Uni-Klinik übergeben - 22.12.2018 13:00 Uhr

Leben mit Krebs übergab 20 113 Euro: Chefapotheker und Veranstaltungskoordinator Prof. Frank Dörje, Vorsitzende des Rudervereins Erlangen Lore Baehr, Prof. Matthias W. Beckmann, Direktor des CCC ER-EMN, Stefan Grünewald-Fischer, Leben mit Krebs, und Dr. Sainab Egloffstein

© Sebastian Wurm/Uni-Klinikum Erlangen


Die Bilanz: 70 Ruderteams traten an, über 1000 Besucher sahen ihnen zu – und am Ende kamen dank Spenden, Startgebühren und Sponsorengeldern 20.113 Euro zusammen, die jetzt in Form eines Schecks am Universitätsklinikum Erlangen übergeben wurden.

"Rudern gegen Krebs" wird regelmäßig von der Stiftung Leben mit Krebs, vom Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN (CCC ER-EMN) des Uni-Klinikums Erlangen und vom Ruderverein Erlangen organisiert. Die Verantwortlichen der Stiftung Leben mit Krebs (Vorsitzender: Klaus Schrott) freuen sich dieses Jahr über die bundesweit 100. Regatta "Rudern gegen Krebs".

In Erlangen saßen heuer auch Oberbürgermeister Florian Janik und Bürgermeisterin Elisabeth Preuß mit im Boot. Insgesamt nahmen deutschlandweit bis jetzt 28 000 Ruderer an den Regatten teil und unterstützen damit 10 000 Krebspatienten mit therapiebegleitenden Maßnahmen.

Der Spendenscheck für Erlangen wurde jetzt von Stefan Grünewald-Fischer von der Stiftung Leben mit Krebs und Lore Baehr, Erste Vorsitzende des Rudervereins Erlangen von 1911 an Prof. Frank Dörje, Veranstaltungskoordinator und Chefapotheker der Apotheke des Uni-Klinikums Erlangen, Prof. Matthias W. Beckmann, Direktor des CCC ER-EMN, und Dr. Sainab Egloffstein, Leitung der Geschäftsstelle und Koordinatorin des CCC ER-EMN, übergeben.

Mit dem Geld werden drei Bereiche unterstützt: Zum einen gibt es rund 5000 Euro für die Sporttherapie der Erlanger Kinderonkologie, für die ein Indoor-Rudergerät angeschafft werden soll; weitere 5000 Euro fließen in einen Ruderkurs für krebskranke Erwachsene beim Ruderverein; rund 10.000 Euro erhält das Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport des Uni-Klinikums Erlangen, das die Summe in Bewegungsprogramme für Krebspatienten investiert.

Prof. Beckmann erklärte bei der Spendenübergabe: "Körper und Psyche profitieren von körperlicher Aktivität, und zwar in jedem Alter. Bewegung stärkt nicht nur die Muskelkraft, die Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Das führt dazu, dass Krebskranke weniger müde sind, dass sie sich leistungsfähiger fühlen und wieder mehr soziale Kontakte wahrnehmen, was zusätzlich guttut."

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