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Schüler, Spaß und Sport beim Schwimmfest "Quak"

50 Klassen aller Erlanger Grundschulen waren in der Hannah-Stockbauer-Halle dabei - 24.01.2020 14:00 Uhr

Einmal mit dem Boot durch die Stockbauer-Halle paddeln: Das war nur eine von insgesamt 25 Wasserspielstationen für über 1000 Erlanger Drittklässler. © Foto: Edgar Pfrogner


Mit viel Freude schwingt die neunjährige Laura an einem Tau über die Wasseroberfläche und lässt sich dann mit einem großen Platsch in das Schwimmbecken der Hannah-Stockbauer-Halle fallen. 25 solcher Stationen hat sich die Fachberatung Sport ausgedacht, um aus der Schwimmhalle einen riesengroßen Wasserspielplatz zu machen. Gewonnen hat diesmal nicht der- oder diejenige, die am schnellsten schwimmt, sondern alle der über 1000 Drittklässler, die je eine halbe Stunde lang durchs Wasser tauchen oder schwimmen, darüber laufen oder paddeln – oder sich wie Laura von einem Tau kichernd ins Nass fallen lassen.

Viel Zeit hat die Schülerin daher auch gar nicht, die Fragen des Journalisten zu beantworten: Ob ihr Schwimmen Spaß macht und ob das Schwimmfest gut ist? – ,,Ja." Alle Stationen seien für sich toll, findet sie, "die mit dem Seil ist aber am besten".

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Bilder: 1000 Drittklässler hüpfen beim Erlanger Schwimmfest ins Wasser

Es ist mittlerweile Tradition in Erlangen: Beim Schwimmfest "Quak" der Grundschulen sprangen am Donnerstag gut 1000 Drittklässler ins kalte Nass. Die wilden Bilder aus der Hannah-Stockbauer-Halle!


Ganz so eilig hatte es der achtjährige Nikolai nicht: "Mir macht schwimmen Spaß und ich finde die ,glitschigen Felsen‘ am besten." Eine schwimmende Reifenburg, die er gerade erst hinaufgeklettert ist, fand er hingegen nicht so toll. Die ,glitschigen Felsen‘ waren hingegen eine wackelige Matte, auf der man über das Wasser laufen kann, wenn man schnell genug ist und das nötige Gleichgewicht besitzt.

Um den Drittklässlern aus 50 Klassen aller Erlanger Grundschulen einen besonderen Schwimmtag zu bieten, braucht es Helfer: Insgesamt 110 Erwachsene bauten auf und ab und passten auf, dass niemand untergeht. Auch fünf Mitarbeiter der Wasserwacht sorgten für Sicherheit, die aber auch mal verlorene Schwimmbrillen vom Beckenboden auftauchten.

Organisiert wurde das Sportfest einmal mehr von Matthias Bracher, Heike Schmadtke und Anja Ritter, Lehrerin an der Adalbert-Stifter- Grundschule, die ein positives Fazit zieht: ,Es hat alles funktioniert und den Kindern und der Fachschaft hat es Spaß gemacht. Das ist die Hauptsache. Außerdem leisten die Freiwilligen tolle Arbeit."

Allerdings musste die Fachberatung Sport feststellen, dass immer weniger Kinder schwimmen können (siehe Interview). Doch auch hier hilft "Quak", die Angst vor dem Wasser zu nehmen und für einen Schwimmkurs zu motivieren.

KILIAN GRAEF

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