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Schutz vor dem Lärm: Erlangen will einen Autobahntunnel

Erste Absprachen für ein städtebauliches Pilotprojekt entlang der A73 - 25.04.2018 19:32 Uhr

Die Stadt Erlangen plant verstärkten Lärmschutz am Frankenschnellweg. (Symbolbild) © Edgar Pfrogner


In der Stadtratssitzung am Donnerstag will Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) den Stand der Verhandlungen mit dem Freistaat, der Regierung von Mittelfranken und der Autobahndirektion erläutern. Die Beteiligten hatten mit Innenminister Joachim Herrmann (CSU) vereinbart, die Untersuchungen zur Verbesserung des Lärmschutzes entlang der Autobahn 73 weiter zu vertiefen. 

Die Regierung von Mittelfranken klärt, ob und wie die vertiefte Untersuchung unter Kostenbeteiligung des Freistaats als städtebauliches Pilotprojekt initiiert werden kann. Für ihren Anteil habe die Stadt Erlangen im Haushalt 2018 bereits Mittel bereitgestellt, betont Janik. Im nächsten Schritt werde die Stadt eine Ausschreibung vorbereiten.

Janik bezieht sich in seinen Ausführungen auf den Lärmschutz in Zürich. Dort ist am Stadtteil Schwamendingen geplant, die stark befahrene Nationalstrasse A1 auf einer Länge von 940 Metern mit einem Tunnel vollständig zu umschließen. Der Tunnel wird im Tagbau-Verfahren und ohne Sperrung der wichtigen Verbindung gebaut. Fertiggestellt werden soll das Bauwerk etwa 2020.

 

bhd

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