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Donnerstag, 25.04.2019

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Selbstgemachtes liegt im Trend: Kreativ-Markt in Erlangen

Großer Andrang bei Veranstaltung in der Ladeshalle - 15.04.2019 06:00 Uhr

In der Heinrich-Lades-Halle fand erstmals eine „Kreativ Messe“ statt, die bei den Besuchern aus Erlangen und Umgebung großen Anklang fand. © Petra Malbrich


Nicht nur gängiges Handarbeits- und Bastelzubehör war ausgestellt — auch Kreativ-Artikel, von denen man bisher nicht wusste, das es solches gibt. Wiener Modeschmuck, Hutnadeln kleine und große, Perlenreihen, Stoffe, Wolle, Holz- und Korkteile, Bänder, Fäden, Bügelaufnäher, Schmuckanhänger und sämtliche Teilchen, für Handarbeits- und Bastelarbeiten aller Art, lockten die Besucher und führten sie von Stand zu Stand. Dagmar Roß und Anke-Maren Haase saßen ein wenig abseits an einem kleinen Tisch und strichen einen leimgetränkten Pinsel über das gemusterte weiße Seidenpapier, um es an die Milchglaslampe zu kleben. Basteln mögen beide Frauen gerne und erschufen mit ihrer kreativen Arbeit in dem Workshop vor Ort zugleich ein attraktives Ostergeschenk.

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Eldorado für Bastler: Großer Andrang auf Erlanger Kreativmesse

Wiener Modeschmuck, exotische Stoffe und Oster-Dekoelemente: Die erste "Kreativ Messe" in der Ladeshalle war ein Eldorado für Bastler und Heimwerker. Es gab wohl nichts, was es nicht gibt. Der Andrang war groß, schließlich konnte man bei mehr als 35 Workshops seiner Kreativität freien Lauf lassen. Nicht nur gängiges Handarbeits- und Bastelzubehör war ausgestellt — auch Kreativ-Artikel, von denen man bisher nicht wusste, das es solches gibt.


Genau aus dem Grund, dass es weder in Nürnberg, Fürth oder Erlangen ein derartiges Messeangebot gibt, traf der Veranstalter Marvin Okken aus Bonn die Entscheidung, die erste "Kreativ Messe" in der Heinrich-Lades-Halle zu eröffnen. "Selbstgemachte und individualisierte Sachen sind wieder im Trend", erklärte Okken. Der Besucherstrom gab ihm recht. Die Hälfte der Anbieter waren Aussteller, die mit ihm auch auf andere Messen gehen. Die andere Hälfte der Standinhaber waren lokale Händler, die durch die Messe auf sich aufmerksam machten und über ihr Warenangebot informieren konnten.

Ob Knöpfe, Stoffe, Patchworkarbeiten oder wie man Möbel antik gestaltet sowie Muscheln und Bastelmaterialien mit dem Flair der Welt — die Auswahl war so facettenreich wie die Vielfalt groß.

  

Petra Malbrich

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