So stehen Balleis und Janik zu brisanten Themen in Erlangen

24.3.2014, 13:54 Uhr
Das historische Stadtzentrum will Siegfried Balleis auf jeden Fall erhalten. Zudem soll die Stadt grüner und durch neue Sitzgelegenheiten und Beleuchtungselemente (
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Balleis zum Thema Altstadt

Das historische Stadtzentrum will Siegfried Balleis auf jeden Fall erhalten. Zudem soll die Stadt grüner und durch neue Sitzgelegenheiten und Beleuchtungselemente ("Erlangen leuchtet") attraktiver werden. "Die Aufwertung und Modernisierung des Altstadtmarktes durch Baumaktion, Künstlerbereich, Kulturangebote und Gastronomie als eigenständiges Quartier ist ein erster Schritt", schreibt Balleis in seinem Programm. © Fotomontage: wik

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Janik zum Thema Altstadt

"Wir dürfen die Entwicklung der Innenstadt sowie der Stadtteile nicht nur Investoren überlassen. Gemeinsam mit Altstadtforum und den Menschen, die in der Altstadt leben, die sich in unserem schönen älteren Teil Erlangens bewegen und wohlfühlen, will ich eine attraktive Innenstadt schaffen", schreibt Janik in seinem Programm. © Fotomontage: wik

Eltern sollen wählen können, ob sie Betreuungsangebote annehmen oder ob sie die Kinderbetreuung ganz oder teilweise selbst übernehmen wollen, so Balleis. In Kindergärten, Horten und anderen Kindertagesstätten soll die Kompetenz von externen Helfern bzw. ehrenamtlichen Paten stärker einbezogen werden. Grundsätzlich soll Kindern mehr Zeit für Erfahrungslernen (kindgerechtes Lernen durch eigenes Erfahren) zur Verfügung stehen und mehr behinderte Kinder in Regelkindertagesstätten aufgenommen werden.
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Balleis zum Thema Bildung & Familie

Eltern sollen wählen können, ob sie Betreuungsangebote annehmen oder ob sie die Kinderbetreuung ganz oder teilweise selbst übernehmen wollen, so Balleis. In Kindergärten, Horten und anderen Kindertagesstätten soll die Kompetenz von externen Helfern bzw. ehrenamtlichen Paten stärker einbezogen werden. Grundsätzlich soll Kindern mehr Zeit für Erfahrungslernen (kindgerechtes Lernen durch eigenes Erfahren) zur Verfügung stehen und mehr behinderte Kinder in Regelkindertagesstätten aufgenommen werden. © Fotomontage: wik

Alle Eltern, die dies wünschen, sollen einen Platz für ihr Kind in einer Kindertagesstätte bekommen. Auch in den Schulen sollen so viele Ganztagsplätze zur Verfügung stehen, wie benötigt werden. Janiks Ziel ist es, dass sich die Schulen zu Stadtteilschulen entwickeln, bei denen die Vereine und Verbände in die Gestaltung des Schulalltags eingebunden werden. Jeder Jugendliche soll einen Ausbildungsplatz bekommen. Ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, in dessen Zentrum die Volkshochschule steht, sieht Janik ebenfalls vor.
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Janik zum Thema Bildung & Familie

Alle Eltern, die dies wünschen, sollen einen Platz für ihr Kind in einer Kindertagesstätte bekommen. Auch in den Schulen sollen so viele Ganztagsplätze zur Verfügung stehen, wie benötigt werden. Janiks Ziel ist es, dass sich die Schulen zu Stadtteilschulen entwickeln, bei denen die Vereine und Verbände in die Gestaltung des Schulalltags eingebunden werden. Jeder Jugendliche soll einen Ausbildungsplatz bekommen. Ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, in dessen Zentrum die Volkshochschule steht, sieht Janik ebenfalls vor. © Fotomontage: wik

Balleis setzt sich für den Neubau der Vierfachhalle an der Hartmannstraße ein. In der Halle soll auch der HC Erlangen seine Bundesligaspiele austragen können.
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Balleis zum Thema HCE-Sporthalle

Balleis setzt sich für den Neubau der Vierfachhalle an der Hartmannstraße ein. In der Halle soll auch der HC Erlangen seine Bundesligaspiele austragen können. © Fotomontage: wik

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Janik zum Thema HCE-Sporthalle

"Ich bin nicht grundsätzlich gegen den Bau einer HCE-Sporthalle", sagt der SPD-Oberbürgermeisterkandidat. "Aber auch wir können einen Euro nur einmal ausgeben." Für Janik haben die Schulsanierungen Priorität. "Sollte jedoch ein großzügiger Geldgeber auftauchen, bin ich der Letzte, der sagt: 'Mach ich nicht.'" © Fotomontage: wik

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Balleis zum Thema Finanzen & Haushalt

"Kontinuität und Verlässlichkeit im Finanzwesen, eine Fortsetzung der sparsamen Haushaltspolitik und damit solide Stadtfinanzen - dies waren und sind für die CSU Erlangen die Kernziele der Finanzpolitik", schreibt Balleis in seinem Programm. Er möchte den Haushalt weiter konsolidieren und Straßen-, Schul- sowie Kita-Baumaßnahmen angehen, dabei aber Kostentransparenz garantieren. © Fotomontage: wik

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Janik zum Thema Finanzen & Haushalt

"Ich stehe ein für eine solide Finanzpolitik", sagt der SPD-OB-Kandidat. Er will die Mittel und das Personal der Stadtverwaltung effizient einsetzen. Die Sanierung vieler Straßen und Gebäude der Stadt will Janik ebenfalls angehen. Dafür will er "solide Finanzierungsmöglichkeiten" entwickeln. © Fotomontage: wik

Balleis legt großen Wert auf die Kulturförderung.
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Balleis zum Thema Kultur

Balleis legt großen Wert auf die Kulturförderung. "Bezogen auf die Universitäts- und Siemensstadt Erlangen spielt die Kultur eine wesentliche Rolle", betont er. Die Unterstützung des Markgrafentheaters, Stadtmuseums und Museumswinkels steht ebenso auf seiner Agenda wie Festivals und Erlanger Kunst- und Kulturvereine. © Fotomontage: wik

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Janik zum Thema Kultur

"Ich möchte eine kulturell attraktive und kreative Stadt", sagt Janik. Deshalb will er das Theater, die Konzertangebote und die Festivals in Erlangen erhalten und weiterentwickeln. Außerdem soll dem "kreativen Potenzial" mehr Raum gegeben werden, um sich zu entwickeln und zu erreichen, "dass aus dem Nebeneinander der Kreativen ein kreatives Miteinander entsteht". © Fotomontage: wik

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Balleis zum Thema Siemens-Campus

"Der Siemens-Campus ist eine riesige Chance – nicht nur für die Stadt Erlangen, sondern für die ganze Region", betont Balleis. Mitte Februar 2014 unterzeichnete er mit Siemens-Chef Joe Kaeser eine Rahmenvereinbarung. © Fotomontage: wik

Beim Thema Siemens-Campus sind sich beide Kandidaten einig.
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Janik zum Thema Siemens-Campus

Beim Thema Siemens-Campus sind sich beide Kandidaten einig. "Der Siemens-Campus ist eine große Chance für die Stadt", freut sich Janik. Für ihn spielt insbesondere die Campus-Gestaltung eine wichtige Rolle. Ein lebendiger Stadtteil soll entstehen, in dem öffentliches und kulturelles Leben stattfinden kann und in dem sich die Menschen wohlfühlen – auch außerhalb der Arbeitszeiten. © Fotomontage: wik

Für Oberbürgermeister Siegfried Balleis bedeutet der Bau des Siemens-Campus, dass er sich nun doch eine Stadt-Umland-Bahn vorstellen kann. Zuvor hatte er sich gegen den Bau der Stadt-Umland-Bahn ausgesprochen. Die Variante, die Balleis für möglich hält, sieht so aus: Ab der Südkreuzung könnte die Campus-Bahn mittig über die Paul-Gossen-Straße zur Koldestraße und dann in Richtung künftiges Landratsamt zum Bahnhof verlaufen. Ab dem Bahnhof wendet sich die Bahn in Richtung Westen nach Herzogenaurach.
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Balleis zum Thema StUB

Für Oberbürgermeister Siegfried Balleis bedeutet der Bau des Siemens-Campus, dass er sich nun doch eine Stadt-Umland-Bahn vorstellen kann. Zuvor hatte er sich gegen den Bau der Stadt-Umland-Bahn ausgesprochen. Die Variante, die Balleis für möglich hält, sieht so aus: Ab der Südkreuzung könnte die Campus-Bahn mittig über die Paul-Gossen-Straße zur Koldestraße und dann in Richtung künftiges Landratsamt zum Bahnhof verlaufen. Ab dem Bahnhof wendet sich die Bahn in Richtung Westen nach Herzogenaurach. © Fotomontage: wik

Janik will die Planungen für die Stadt-Umland-Bahn weiterführen und diese, sobald Klarheit über die staatlichen Zuschüsse herrscht, auch bauen. Die Finanzierung soll über einen Zweckverband der beteiligten Kommunen erfolgen.
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Janik zum Thema StUB

Janik will die Planungen für die Stadt-Umland-Bahn weiterführen und diese, sobald Klarheit über die staatlichen Zuschüsse herrscht, auch bauen. Die Finanzierung soll über einen Zweckverband der beteiligten Kommunen erfolgen. © Fotomontage: wik

Balleis möchte den ÖPNV und Fahrradwege weiter ausbauen.
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Balleis zum Thema Verkehr

Balleis möchte den ÖPNV und Fahrradwege weiter ausbauen. "Die CSU Erlangen tritt dafür ein, dass Erlangen weiterhin seine Spitzenposition in Deutschland im Fahrradverkehr einnimmt." Auch die wichtigsten Straßen durch und um Erlangen sollen ausgebaut werden, um die "Verlagerung des Verkehrs auf die Hauptverkehrsstraßen" zu bewirken. © Fotomontage: wik

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Janik zum Thema Verkehr

"Alle Menschen müssen sich in unserer Stadt bewegen können. Dafür wollen wir ein leistungsfähiges Verkehrsnetz gestalten. Umwelt- und Lärmschutz und die Lebensqualität müssen dabei gewährleistet sein. Das heißt: Vorrang für den öffentlichen Verkehr, für Radfahrer und Fußgänger." © Fotomontage: wik

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Balleis zum Thema Wirtschaft

"Um den hohen Standard zu halten, ist es dringend erforderlich, weitere Gewerbeflächen auszuweisen, bzw. brachfallende Gewerbeflächen sofort einer neuen gewerblichen Nutzung zuzuführen." Balleis möchte zudem die Einzelhandels-Nahversorgung in den Stadtteilen fördern. Insbesondere den Einzelhandel in der Innenstadt will der amtierende Oberbürgermeister durch eine "großzügige Genehmigungspraxis" unterstützen. © Fotomontage: wik

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Janik zum Thema Wirtschaft

"Ich will Erlangens wirtschaftliche Stärke voranbringen, die Siemens AG am Standort Erlangen halten und den Wissenschaftsstandort Erlangen weiterentwickeln. Aber auch für die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in unserer Stadt will ich stets ansprechbar sein und die Rahmenbedingungen optimieren", sagt Janik. © Fotomontage: wik

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Balleis zum Thema Wohnen

"Die gravierenste Herausforderung wird der Stadtumbau, zu dem wir die Chance haben", sagte Balleis bei der Podiumsdiskussion am 9. März. Die "Stadt im Grünen" möchte er deshalb trotz eines Stadtumbaus möglichst erhalten und die energetische Sanierung vorantreiben. Finanzierbarer und lebenswerter Wohnraum hat für Balleis Priorität. © Bernd Böhner

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Janik zum Thema Wohnen

"Für alle Menschen in Erlangen müssen Wohnungen verfügbar sein, die sie bezahlen können und die gleichzeitig ihren Bedürfnissen entsprechen." Janik möchte eine Wohnungsbauoffensive starten, die Neubau- und Sanierungsarbeiten fortsetzen und den Wohnungsbestand — insbesondere der GeWoBau — den veränderten Wohnbedürfnissen anpassen. © Fotomontage:wik