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Dienstag, 09.03.2021

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Theater Erlangen erhält hohe Förderung

Geld in sechsstelliger Höhe kommt vom Bund - 24.01.2021 12:30 Uhr

Die Premiere einer (damaligen) Neuheit: Katja Ott, Intendantin des Theaters Erlangen, stellte im September 2019 die neue Plakate-App mit der Möglichkeit zur spielerischen Interaktion vor.

22.01.2021 © Hans-Joachim Winckler


Die von der Kulturstiftung des Bundes einberufene Jury für "dive in. Programm für digitale Interaktionen" hat sich für ein Projekt des Theaters Erlangen entschieden, das nun bis zum Dezember 2021 mit Fördergeldern in Höhe von 182 300 Euro realisiert werden kann.

Das Projekt des Theaters Erlangen mit dem Titel "DDP – Digital Dialog Plakat" umfasst eine Erweiterung der bestehenden Theater-App, mittels derer man inhaltlich spielerisch und visuell in das Theater eintauchen kann.

Unterschiedliche Zielgruppen

Die Plakate und Inhalte im öffentlichen Raum werden zu einer Spielfläche für zahlreiche Interaktionen. Fünf Prototypen sollen für und mit unterschiedlichen Zielgruppen entwickelt werden und Erlangern von der Schulklasse bis zu den Bewohnern eines Altenheims aktive Teilhabe am Theater ermöglichen.

"Die Höhe der Förderung hat uns erfreut, kam aber konkret durch eine Kalkulation für diese Idee zustande", teilt Karoline Felsmann, Leitende Dramaturgin am Theater Erlangen, mit. "Da es vor allem um eine neue Programmierung geht, muss man in diesem Bereich langfristig planen und gewisse Summen investieren."

Interaktiven Anteil stärken

Ohne diese Förderung, so Felsmann, wäre diese Weiterentwicklung momentan nicht möglich gewesen. "Wir erhoffen uns davon, dass wir die Theater Erlangen-App dann grundsätzlich stärker einsetzen können, um vor allem den interaktiven Anteil daran zu stärken. Die Planungen beginnen momentan mit möglichen Partnern. Eine Umsetzung peilen wir spätestens für den Start der nächsten Spielzeit im September 2021 an. Vorab werden wir aber bereits Umfragen mit verschiedenen Zielgruppen machen, um die App bestmöglich auf die Nutzer abstimmen zu können."

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Mit dem Programm will die Kulturstiftung des Bundes bundesweit Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle pandemiebedingte Situation zu reagieren.

Hierfür werden insgesamt zehn Millionen Euro aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, "Neustart Kultur", zur Verfügung gestellt. Insgesamt erhalten 68 Projekte gegenwartsorientierter Kulturinstitutionen sowie Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und Festivals Unterstützung durch das Programm "dive.in".

mko

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