Samstag, 25.05.2019

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Totes Tier auf der A73 war tatsächlich ein Wolf

Landesamt für Umwelt bestätigt den Verdacht - 23.03.2019 13:32 Uhr

Verdacht bestätigt: Das tote Tier auf der A73 war ein Wolf. © Patrick Pleul/dpa


Nach der entsprechendn Meldung der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen veranlasste das bayerische Landesamt für Umwelt (LfU)  eine erste Untersuchung des Tierkörpers und legte das Bildmaterial der Dokumentationsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) zur Einschätzung vor.

Demnach handelt es sich bei dem toten Tier um einen weiblichen Wolf. Zur Individualisierung des Tieres wurden genetische Proben genommen. Nach den vorliegenden ersten Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass es sich um einen Wildunfall handelt.

Nach Bayern können jederzeit einzelne Wölfe zu- oder durchwandern, sowohl aus dem Nordosten Deutschlands als auch aus dem Alpenbogen. Jungtiere wandern bei Geschlechtsreife weite Strecken auf der Suche nach einem eigenen Territorium.

Morgens gegen sieben Uhr bekam die Verkehrspolizei am Freitag die ersten Hinweise über ein totes Tier auf der Autobahn 73 in Höhe von Möhrendorf. "Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um einen Wolf“, vermutete die Polizei. Jäger bestätigten die Annahme. 
Das Tier muss in der Nacht auf die Fahrbahn getreten und dort angefahren worden sein. Ein Unfallverursacher war aber nicht auszumachen. Die Polizisten brachten den Kadaver in die Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheit nach Erlangen. 

en

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