Donnerstag, 14.11.2019

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Unfall am Frankenschnellweg sorgte für Chaos im Berufsverkehr

Lange Staus am Kreuz Fürth/Erlangen - Umfahrungen waren völlig überlastet - 18.10.2019 10:31 Uhr

Der Student aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt war gegen 3.45 Uhr mit seinem Pkw auf der A73 in Richtung Bamberg unterwegs. Am Beginn der Baustelle am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen kam er in der Fahrbahnverschwenkung ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser drehte sich und flog über die provisorische Mittelschutzplanke auf die Gegenfahrbahn. Dort kam der Wagen zum Stehen, heißt es im Bericht der Verkehrspolizei Erlangen.

Durch die Wucht des Aufpralls rissen die Ölwanne sowie der Tank des Fahrzeugs auf. Wegen der auslaufenden Betriebsstoffe musste der Frankenschnellweg in Fahrtrichtung Nürnberg bis in den Vormittag hinein komplett gesperrt werden. Auch in der Gegenrichtung konnten die Beamten den Verkehr nur einspurig an der Unfallstelle vorbeileiten. Die Feuerwehren aus Erlangen und Eltersdorf rückten zur Reinigung der Fahrbahn sowie zur Bergung des Unfall-Fahrzeugs an. Zudem musste die Leitplanke von der Autobahnmeisterei wieder intakt gebracht werden. Sie war erheblich beschädigt.

Durch die Sperre bildete sich ein langer Rückstau. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen im morgendlichen Berufsverkehr. Der Verkehr staute sich auf der A73 bis Baiersdorf und auf der A3 bis zur Anschlussstelle Höchstadt-Ost. Auch die Umfahrungen waren völlig überlastet.

Der 23-jährige Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Er hatte jedoch einen Alkoholpegel von 1,2 Promille. Die Beamten stellten seinen Führerschein sicher und brachten ihn zur Blutentnahme auf die Polizeistation. Am Auto entstand ein Totalschaden in Höhe von 3000 Euro.

Dieser Artikel wurde um 10.30 Uhr aktualisiert.


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evo/Hanspach

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