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Donnerstag, 17.10.2019

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Unfall am Kreuz Erlangen: Autofahrer auf A3 schwer verletzt

Enormer Stau behinderte Einsatzkräfte - Rettungshubschrauber war vor Ort - 17.04.2019 16:53 Uhr

Aufgrund des Unfalls war die Autobahn in beide Richtungen für mehrere Stunden komplett gesperrt. © Klaus-Dieter Schreiter


Gegen 10.30 Uhr ging am Mittwoch die Meldung über einen schweren Unfall zwischen Tennenlohe und dem Kreuz Fürth/Erlangen ein. Ein junger Mann war in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs, als ein Lkw  nach dem Kreuz im Baustellenbereich seinen Wagen tourchierte. Der Pkw überschlug sich darauf und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem anderen Wagen kollidierte. Die Retter hatten wegen des Staus enorme Schwierigkeiten, an den Unfallort zu gelangen. Sie berichteten, dass sich die Rettungsgasse sofort wieder geschlossen hatte, nachdem die ersten Fahrzeuge durchgefahren waren.

Der Wagen des Mannes war bei dem Unfall auf dem Dach gelandet. Wegen der Schwere der Verletzung leitete die Feuerwehr sofort eine Schnellrettung ein und drehte das Auto um. Normalerweise geschieht die Rettung schonend, dabei werden dann die Fahrzeugteile abgeschnitten.

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Auf A3 mit Pkw in Gegenverkehr geraten: Mann schwer verletzt

Auf der A3 ereignete sich am Mittwochvormittag am Kreuz Fürth/Erlangen ein schwerer Unfall: Nachdem ein Lkw ein Auto touchierte, prallte es dort mit einem anderen Pkw zusammen. Der Wagen landete schließlich auf dem Dach, der Fahrer wurde eingeklemmt. Mit schweren Verletzungen wurde er per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt.


13 Minuten nach dem Alarm war der Mann befreit und an den Notarzt im Rettungshubschrauber übergeben. Die beiden Frauen, die im zweiten Unfallfahrzeug saßen, erlitten nur leichte Verletzungen. 

Die Autobahn war in beide Richtungen für Stunden komplett gesperrt, der Stau war so enorm, dass nicht einmal das Polizei-Motorrad hindurch kam. Gemeinsam mit im Stau Wartenden hob der Polizeibeamte sein schweres Bike über die Leitplanke, um über die Gegenfahrbahn zur Unfallstelle zu kommen. Ein weiteres Polizeifahrzeug und ein Löschfahrzeug der Feuerwehr hatten es aufgegeben, sie blieben 200 Meter vor der Unfallstelle im Stau stehen.

Der Verkehr wurde zunächst an der Anschlussstelle Frauenaurach abgeleitet, in Fahrtrichtung Würzburg konnte etwas später zumindest eine Spur freigegeben werden. Der Verkehr habe sich im Laufe des Nachmittags, so die Polizei, wieder normalisiert.

Die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich dringend unter der Telefonnummer 09131/760-414 zu melden.

Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.

Dieser Artikel wurde mehrfach aktualisiert, zuletzt am Mittwoch um 16.51 Uhr.

Klaus-Dieter Schreiter

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