Mittwoch, 01.04.2020

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Uttenreuth will Klimaschutz vorantreiben

Bürgermeister stellte Erderwärmung ins Zentrum seiner Neujahrsrede - 02.02.2020 18:00 Uhr

Ausgezeichnet: Der Landrat würdigte die Verdienste von Roland Körner (rechts vorne), der sich seit vier Jahrzehnten für die Brandbekämpfung engagiert. © Harald Hofmann


Im Rahmen des Neujahrsempfanges der Gemeinde Uttenreuth konnten im Veranstaltungssaal des Schwarzen Adlers auch langjährige aktive Feuerwehrleute für ihren Dienst an der Gesellschaft geehrt werden. Roland Körner wurde sogar für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet.

In seiner Ansprache dankte Bürgermeister Frederic Ruth unter anderem den anwesenden Gemeinderatsmitgliedern für die "stets konstruktive Zusammenarbeit im Uttenreuther Gemeinderat und für die ausschließlich sachlichen kontroversen Diskussionen zu den einzelnen Themen". Die Liste der Ehrengäste, die der Einladung von Ruth gefolgt waren, war lang.

Auch zahlreiche Vertreter der Uttenreuther Ortsvereine und -verbände waren gekommen. Bürgermeister Frederic Ruth ging in seiner Ansprache besonders auf den Klimawandel ein. Auch in Uttenreuth würde sich die Jugend im Rahmen der Klimakonferenzen und auch darüber hinaus mit dem Klimaschutz beschäftigen und den Erwachsenen mit ihrem Engagement die Augen öffnen. Klimaschutz könne man nur mit Nachhaltigkeit erreichen. Auf der kommunalen Ebene bedeute das Windkraft- und Solarkraftanlagen, Carsharing, das Pflanzen von Bäumen und vieles mehr. "Klimaschutz beginnt schon im Kleinen" war seine Kernbotschaft. Dies sei auch in der bayerischen Verfassung geregelt. Besonders hob Ruth die Feuerwehr in der Gemeinde hervor, die einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft übernehmen würde. Im Rahmen des Neujahrsempfanges wurden denn auch langjährige Aktive der Feuerwehr Uttenreuth für ihren ehrenamtlichen Einsatz geehrt. Gruppenführerin Manuela Preller leistet seit 1994 ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr Uttenreuth beziehungsweise der Löschgruppe Weiher. Zu den ganz besonderen Einsätzen zählen der Brand in der Habernhofer Mühle und der Starkregen 2014 in Uttenreuth.

Gruppenführer Michael Kettler leistet ebenfalls schon 25 Jahre ehrenamtlichen aktiven Feuerwehrdienst und wurde hierfür ebenfalls am Neujahrsempfang geehrt. Gruppenführer Thomas Wittigschlager ist ebenfalls seit 25 Jahren aktiver Feuerwehrler in Uttenreuth. Die Liste der von ihm abgeschlossenen Lehrgänge ist lang. Als "besondere Einsätze" schlagen bei Wittigschlager ebenfalls der Brand in der Habernhofer Mühle, der Brand in der Gaststätte Striegel, der Brand in der Grundschule sowie die Starkregen 2007 in Marloffstein und Spardorf und 2014 in Uttenreuth zu Buche.

First Responder in Dormitz

Roland Körner ist am 1. Mai 1979 in die Feuerwehr Uttenreuth eingetreten und damit bereits seit 40 Jahren dabei und wurde für diese vier Jahrzehnte lange Tätigkeit auch geehrt. In der Wehr selbst hatte er bereits zahlreiche ehrenamtliche Funktionen, die vom Jugendwart über den stellvertretenden Kommandanten bis hin zum Vorsitzenden reichen, inne. Auch die Liste der von Körner abgeschlossenen Lehrgänge ist sehr lang. Landrat Alexander Tritthart, der die Ehrungen vornahm, stellte bei Roland Körner heraus, dass er zudem auch aktiver First Responder bei der Freiwilligen Feuerwehr in Dormitz, also auch landkreisübergreifend, ehrenamtlich tätig sei. "Aber jetzt erst mal schauen, wie lang die noch im anderen Landkreis sind", scherzte Tritthart. Bekanntlich wird in Dormitz eifrig darüber nachgedacht, ob die Gemeinde vom Forchheimer zum Erlangen-Höchstadter Landkreis wechselt, wo bekanntlich Alexander Tritthart Landrat ist. Diese Überlegungen sorgen derzeit für teils heftige Diskussionen in den Kommunalparlamenten und an den Stammtischen.

ALEXANDER HITSCHFEL

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