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Vor dem Showdown: Effeltrich verliert erneut

Tischtennis-Mannschaft der DJK kämpft in der dritten Liga um den Klassenverbleib - 26.03.2019 14:03 Uhr

Ein Sieg aus zwei Einzeln reichten für Marius Zaus - im Bild links an der Platte gegen Routinier Christ - nicht, um seinem Team gegen Wohlbach zum Befreiungsschlag zu verhelfen. © Roland Huber


Marius Zaus kämpft schon die ganze Saison lang mit dem DJK-Team gegen den Abstieg. Erst einmal hat die Mannschaft gewonnen, einmal in 14 Spielen. Zuletzt gab es am Samstag auch im Derby gegen den TTC Wohlbach eine 3:6-Niederlage. Nach den Doppeln lagen die Hausherren schon mit 0:2 zurück, auch Zaus und Alexander Rattassep, eigentlich ein eingespieltes Team, holten keinen Punkt. "Wir haben gut harmoniert", sagt der 23-Jährige, "doch die Gegner waren klar besser."

Das zweite Effeltricher Doppel hätte punkten können, bei Martin Guman und Yutaka Kashiwa klappte allerdings das Zusammenspiel nicht so gut. Es war erst ihr zweites Doppel. Das erste hatten sie gewonnen, nun gab es eine Niederlage. "Wir sind in jedem Spiel Außenseiter", sagt Zaus, "da muss eigentlich immer ein Sieg im Doppel her, sonst wird es schwierig". Doch aufgegeben hat trotzdem niemand. "Ich war danach noch heißer auf das Einzel, jeder Punkt ist wichtig. An einzelnen Spielen hängen wir uns nicht auf."

Die Effeltricher hatten es in dieser Liga auch schon geschafft, trotz 0:2-Rückstand noch zu punkten. "Zwischenzeitlich stand es 3:3. Ich selbst hatte ja noch die Möglichkeit zum 5:5", meint Zaus, "doch es ist mir leider nicht gelungen, ich habe verloren. Hängende Köpfe gibt es trotzdem nicht." Das DJK-Team muss die nächsten vier Spiele, die letzten in dieser Runde, gewinnen, um die Klasse halten zu können. Bei der ersten Niederlage ist alles vorbei.

Mit dem Auswärtsspiel am Samstag in Mühlhausen beginnt das Saisonfinale, dann folgen das Heimspiel gegen Weinheim, die Partie in Kornwestheim und zum Abschluss der Showdown gegen Jena. Vielleicht aber ist da auch schon alles entschieden. "Wir müssen jedes Spiel gewinnen, das gibt einem in der Mannschaft noch einmal ein ganz anderes Feeling." Marius Zaus sagt: "Wir müssen die beste Leistung unseres Lebens abrufen."

Katharina Tontsch Sportredakteurin in Erlangen E-Mail

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