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Sonntag, 26.01.2020

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Was geschieht bei der HuPfla in Erlangen?

Veränderungen beim Parkplatz und Baumfällungen haben laut Uni-Klinikum nichts mit bevorstehenden Baumaßnahmen zu tun. - 12.12.2019 19:00 Uhr

Beim Parkplatz „Schwabachanlage“ gibt es Veränderungen. Nach Auskunft der Uniklinik bekamen Mitarbeiter andernorts Parkplätze angeboten. Mit den geplanten Baumaßnahmen bzw. dem HuPfla-Teilabriss habe dies nichts zu tun. © Roland Huber


Der Zeitplan sieht vor, dass im kommenden Frühjahr mit der Bautätigkeit auf dem nördlichen Universitätsgelände begonnen wird. Gebaut wird ein Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin, zuvor wird ein Teil des Kopfbaus der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt (HuPfla) abgerissen.

Vor einem Monat hat – wie berichtet – der Kunst- und Wissenschaftsausschuss des Landtags eine Petition für den Kompletterhalt des denkmalgeschützten HuPfla-Gebäudes zurückgewiesen.

Auf dem Gelände, das bebaut werden soll, nördlich der HuPfla an der Schwabachanlage befindet sich auch ein großer Parkplatz. Nach Informationen unserer Zeitung sind dort nun Veränderungen im Gang. Mitarbeiter des Uniklinikums müssten demzufolge bis Ende der Woche ihre Schlüssel für die Schranke abgeben. Damit stellt sich die Frage, ob dies als Vorbote der bevorstehenden Abriss- und Bauarbeiten gesehen werden könne.

Nach Auskunft des Uni-Klinikums auf EN-Anfrage ist dies jedoch nicht der Fall. "Veränderungen in der Parkraumbewirtschaftung sind am Uni-Klinikum keine Besonderheit", hieß es. "Aufgrund der Anmietung von Stellplätzen in einem nahe gelegenen Parkhaus wurde einem Teil der Mitarbeiter anstelle der Außenparkplätze auf dem Parkplatz ,Schwabachanlage‘ nun neue, überdachte Parkplätze angeboten."

Auch Baumfällungen auf dem Gelände stehen nach Auskunft der Uniklinik nicht in Zusammenhang mit den geplanten Baumaßnahmen. Das Uni-Klinikum lasse in dieser Woche routinemäßig seine jährlichen Baumpflegearbeiten durchführen, hieß es.

Dabei seien am Dienstag auch zwei kranke Bäume nördlich des Internistischen Zentrums gefällt worden. Das Uni-Klinikum plane derzeit keine Abrissarbeiten.

ek

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