Samstag, 28.03.2020

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Wechsel an der Spitze des Erlanger E-Werks

Geschäftsführer Berndt Urban geht Ende 2020 in Ruhestand - 26.02.2020 15:00 Uhr

Noch agieren sie im Duo, arbeitet der Ältere den Jüngeren ein: Jan-Peter Dinger (links) wird im E-Werk Nachfolger von Berndt Urban. © Kerstin Nussbächer


Berndt Urban, der das E-Werk über viele Jahrzehnte hinweg geprägt und maßgeblich mitgestaltet hat, beendet seine aktive Zeit also gegen Ende des Jahres. Vor mehr als 38 Jahren baute Urban das Kulturzentrum E-Werk mit auf. Gerne erinnert er sich an die Anfangstage und ist gleichzeitig sehr stolz auf den besonderen Stellenwert, den das E-Werk als soziokultureller Taktgeber bis heute für Erlangen, die Region und darüber hinaus eingenommen hat. "Die Geschäftsführung war und ist keine leichte Aufgabe, aber die Bewältigung ständig neuer Herausforderungen hat es nie langweilig werden lassen, so dass ich in all den Jahren immer viel Freude daran hatte", so Berndt Urban.

Mit Jan-Peter Dinger wurde ein Nachfolger gefunden, dem er diese Herausforderung zutraut. Nach einem mehrmonatigen Auswahlverfahren wählte ihn die Gesellschafterversammlung der E-Werk Kulturzentrum GmbH Ende November 2019 einstimmig zum neuen Geschäftsführer. Dinger trat sein Amt zum 1. Januar 2020 an und begann mit der Einarbeitung. Bis Ende Oktober 2020 agieren Urban und Dinger noch gemeinsam als Geschäftsführer, bevor sich Urban dann in den Ruhestand verabschiedet.

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35 Jahre Kulturarbeit: Das E-Werk Erlangen

Seit 35 Jahren steht das E-Werk für ein großes Angebot an Kultur und Soziokultur. Das E-Werk beherbergt ein Kino und vier verschieden große Spielstätten – von der familiären „Kellerbühne“ bis hin zum großen Saal. Jährlich besuchen rund 300 000 Gäste das E-Werk.


Der "Neue" im E-Werk ist in Erlangen kein Unbekannter: Seit rund 20 Jahren engagiert sich Jan-Peter Dinger für das Erlanger Kulturleben. Vor allem aber durch die Formate "Jazz am See" und "Klassik am See" sowie den Erlanger "Schlossstrand", die Dinger über viele Jahre hinweg mitentwickelte und betreute, ist er in der Stadt bekannt.

Für seinen Wechsel ist ihm ein geordneter Übergang sehr wichtig: "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe im E-Werk. Die vereinbarte Übergangsphase ermöglicht es mir dabei aber auch, meine eigenen Nachfolger in ihre Aufgaben einzuarbeiten."

Nach der Sommersaison wird sich Dinger aus den operativen Bereichen seiner früheren Projekte endgültig zurückziehen. "Das betrifft dann auch die Geschäftsführung des Vereins ,Klassikkultur‘", so Dinger. "Ich werde dem Verein zwar nicht gänzlich den Rücken kehren, möchte mich aber aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, um den Kopf frei zu haben für die neuen Herausforderungen im E-Werk."

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