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Wegen Gasbrenner: Großeinsatz nach Verpuffung in Dechsendorf

Zunächst war eine Gasexplosion vermutet worden - Niemand verletzt - 01.02.2019 11:56 Uhr

Wegen der Verpuffung wurde auch ein Rettungshubschrauber alarmiert. © Klaus-Dieter Schreiter


Kurz nach acht Uhr hatte eine Passantin Flammen nahe einer Propangasflasche in einem Hof zwischen zwei Gebäuden an der Straße Brühl bemerkt. Sie wählte daraufhin den Notruf, weil sie eine Gasexplosion vermutete. Die Leitstelle in Nürnberg schickte darum die Erlanger Feuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Dechsendorf, den Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, den Einsatzleiter Rettungsdienst und einen Rettungshubschrauber zu dem vermeintlichen Unglücksort.


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Laut der Feuerwehr-Einsatzleiterin Birgit Süssner stellte sich aber schnell heraus, dass es zwar eine Verpuffung gegeben hatte, dass aber eigentlich nichts passiert war. Jemand hatte versucht, mit einem Gasbrenner den Schnee wegzutauen. Das Gerät sei aber offenbar nicht ordnungsgemäß bedient worden, darum habe es die Verpuffung gegeben, die von der Passantin gesehen worden sei, sagte Süßner den Erlanger Nachrichten. Sie konnte schnell Entwarnung geben. Jedoch waren da bereits alle Blaulichtfahrzeuge in der engen Straße Brühl angekommen. Auch der Rettungshubschrauber war schon auf einer Wiese neben der Straße gelandet. Darum gab es auf diesem viel befahrenen Straßenstück ein kleines Verkehrschaos, das sich aber bald wieder auflöste. Verletzt wurde niemand, und Schaden war auch nicht entstanden.

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kds

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