Dienstag, 24.11.2020

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Weihnachtsmarkt Erlangen: Wertschätzen, was noch möglich ist

Ein Kommentar zu den Plänen für den Schlossplatz von Christoph Benesch - 22.11.2020 12:38 Uhr

Die Waldweihnacht Erlangen 2018.

26.11.2018 © Ralf Rödel


Wozu das führt, wenn man bei allem Verständnis für eine besondere Situation zu viel Einfluss nimmt auf die Lebensgewohnheiten der Gesellschaft, kann man bei all den Wirrköpfen sehen, die ohne Abstand und Mundschutz sogar ihre Kinder für ihre kruden Verschwörungstheorien instrumentalisieren.

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Der Altstädter Weihnachtsmarkt in Erlangen

Glühwein, Ehrenamtsbuden, DJs und ein Knopf-Rekord: Der Altstädter Weihnachtsmarkt lockt mit einem alternativen Angebot nach Erlangen.


Das beste Argument gegen alle vernünftigen Zweifler jedoch ist, nicht immer blind überall "geht nicht" zu rufen. Man sollte vielmehr denjenigen, die für sich die Gefahr als vertretbar erachten, die Möglichkeit schaffen, unter gesamtgesellschaftlicher Verantwortung mit bestmöglichen Schutzmaßnahmen das zu tun, was gerade noch vertretbar ist. Dazu gehört auch ein Weihnachtsmarkt – wohlgemerkt unter freiem Himmel, mit Mundschutz und Abstandsgebot.

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Der Historische Weihnachtsmarkt in Erlangen

Feuerzangenbowle und Gaukler: Alljährlich verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit der Neustädter Kirchenplatz in Erlangen in den Historischen Weihnachtsmarkt.


Ob so ein Markt nur mit Alkoholausschank Sinn macht, ist eine Frage der Grundeinstellung. Für Erwachsene, vor allem aber Kinder, die nicht nur vor die Tür gehen, wenn man sich dabei einen hinter die Binde kippen kann, bedeuten Holzbuden, Glitzerlicht, der Duft von gebrannten Mandeln und Chorgesang vom Tonband schon so viel mehr Weihnachtsstimmung als ein leergefegter Schlossplatz.

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Direkt am Schlossplatz: Die Erlanger Waldweihnacht

Es ist der größte Weihnachtsmarkt in Erlangen: Direkt am Schlossplatz gibt es bei der Erlanger Waldweihnacht viel zu entdecken. Sogar Eislaufen kann man hier.


Man sollte in diesen Zeiten nicht immer nur traurig vergleichen, was zu normalen Zeiten möglich war. Sondern das schätzen, was noch möglich ist.

Hier geht´s zum Contra-Kommentar von Stefan Mößler-Rademacher

STEFAN MÖßLER-RADEMACHER UND CHRISTOPH BENESCH

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