Zoff um Studentenwohnheim in Erlangen: Alle haben nun eine neue Bleibe

15.5.2021, 15:30 Uhr
Das Internationales Studentenwohnheim an der Wichernstraße 18 ist verkauft worden.

Das Internationales Studentenwohnheim an der Wichernstraße 18 ist verkauft worden. © Harald Sippel

Der Internationale Bund hat für eine Übergangszeit bis Ende Mai die Mietverträge pragmatisch verlängert. Momentan wohnen noch acht Studierende und 21 Freiwillige im Sozialen Jahr im Haus. Alle anderen sind untergebracht. Spätestens Ende Mai sollen alle Bewohnerinnen und Bewohner ausgezogen sein.

"Ich freue mich sehr, dass es in einer konzertierten Aktion durch die Stadt Erlangen, dem Internationalen Bund als Betreiber, dem Studentenwerk und der Studierendenvertretung gelungen ist, das Problem der Wohnungsversorgung für viele Studierende vorwiegend aus nichteuropäischen Drittstaaten zu lösen", so Sozialreferent Dieter Rosner.

Virtuelles Studium

Möglicherweise habe auch die aktuelle Pandemiesituation dazu beigetragen, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt für Studierende leicht entspannt hat. Gerade bei Erstsemestern kann das Studium auch vom Heimatort aus über virtuelle Plattformen erfolgen.

"Dies wird aber mit Blick auf das nächste Wintersemester nicht so bleiben", ist Rosner überzeugt. Deswegen ist es nach seiner Ansicht wichtig, alle Potenziale für günstigen Wohnraum für Studierende zu mobilisieren. "Mit Blick auf das Wohnheim Wichernstraße sollten deshalb alle Anstrengungen unternommen werden, beim Um- und Neubau den vorhandenen geförderten Wohnraum für Studierende zu erhalten", appelliert Rosner an den neuen Investor.

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