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Zwei glückliche Goldjungen

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften: Erlanger überzeugen - 28.05.2012 18:04 Uhr

Sie freuen sich gemeinsam: Konstantin Walter, Roland Boeller und Xander Cronje (v. li.). © Walter


Für Konstantin Walter lief der komplette viertägige Wettkampf hervorragend. Gewann der Schwimmer am ersten Tag bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Magdeburg bereits Silber und Bronze über 200-m-Rücken und 400-m-Freistil, bewegte sich der 15-jährige auch in den beiden folgenden Wettkampftagen in der Deutschen Spitze seines Jahrgangs und erreichte drei Mal den vierten Platz über 200-m-Lagen, 1500-m-Freistil und 200-m-Freistil. Jedes Mal begleitet von deutlichen Bestzeiten und sehr knappem Abstand zum bronzenen Edelmetall. Die Krönung jedoch lieferte das junge Schwimmtalent über seine letzte Strecke im 400-m-Lagen-Finale ab. Nach elf schon absolvierten Starts konnte man meinen, dass Konstantin Walter langsam die Puste ausgeht, auch weil er kurz vorher das 200-m-Freistil-Finale geschwommen war. Doch davon konnte keine Rede sein. Stattdessen zog er schnell wie nie durchs Wasser und schlug mit einer neuen Bestzeit von 4:42,84 Sekunden an. Als Vierter ins Rennen gegangen, hieß jetzt das Ergebnis: Gold. „Klar freue ich mich!“, strahlt er. Sein Coach Roland Böller hebt lobend besonders seine Fähigkeit hervor, auf so vielen unterschiedlichen Strecken um eine Medaille mitschwimmen zu können.

Eine beeindruckende Leistung lieferte auch Xander Cronje ab, der am Jugendmehrkampf teilnahm und unter anderem auch 50-m-Freistil Beine schwimmen musste. Seine Zeit von 36,44 Sekunden beförderte ihn auf den ersten Platz in seinem Jahrgang 1999. Auch alle anderen Freistil Strecken absolvierte er in phänomenalen Zeiten, über 100-m- und 200-m-Freistil war er Zweiter. Und so stand der talentierte Nachwuchsschwimmer schließlich auf dem Podium ganz oben und bekam die begehrte Medaille verliehen.

In zwei Endläufen in seinem Jahrgang 1996 bewies der 16-jährige Marc Bayer sein Können, gab bei seinen Rennen über 100-m-Schmetterling und 200-m-Lagen alles und stieg als Fünfter, beziehungsweise Sechster aus dem Wasser. Vor allem seine Zeit über 100-m-Schmetterling ist mit 57,27 Sekunden eine sehr starke Leistung. Zwei Finalteilnahmen gingen auf das Konto des 14-jährigen Ferdinand Reng, der sowohl über 50-m- Freistil, die er in 25,58 Sekunden als Fünfter beendete, als auch über 400-m-Freistil (Platz sieben) seine schwimmerischen Fähigkeiten zeigte.

Souverän ihre Plätze aus dem Vorlauf hielt Anna-Lena Sinn in ihrer Hauptschwimmart Brust. Über die 200m erreichte die SSG-Schwimmerin Platz fünf, bei den 100m bestätigte sie ihre Zeit im Finale und wurde Siebte. Trotz guter Bestzeiten verpasste Svenja Schüren (Jg. 1999) mehrmals den Einzug ins Finale, ist aber trotzdem stolz auf zwei neunte, zwei zehnte und einen zwölften Platz. Marie Graf (Jg. 1999) erschwamm sich auch einmal Platz zehn und lieferte wie alle anderen SSG-Teilnehmer Quang Luu, Alexander Klingert, Alexander Sinn und Shannon Rabsahl starke Bestleistungen ab. Im Jugendmehrkampf kämpften außer Xander Cronje noch zwei andere begabte junge Schwimmer um gute Plätze: Simon Jonscher lag über 100-mSchmetterling und 50-m-Beine auf dem Dritten Platz, über 200-m-Schmetterling auf dem Vierten. Bei den Damen hatte sich Theresa Neukam qualifiziert. 

elw

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