Samstag, 07.12.2019

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Festliches Konzert zu Martini in Neustadt an der Aisch

Musikschule beeindruckte in voller Neustädter Pfarrkirche - 12.11.2019 16:45 Uhr

Das Streichorchester wusste das Publikum mit dem "Ungarischen Tanz Nr. 4" von Johannes Brahms und Bedrich Smetanas "Die Moldau" zu überzeugen. © Schniske


Die Kirchenbänke waren bis in die letzten Reihen gefüllt und so hatten die Schülerinnen und Schüler der Musikschule aufgrund der vollbesetzten Kirche sichtlich Freude beim Musizieren. Da die Beiträge der "Stadtpfeifer" krankheitsbedingt entfallen mussten, eröffneten Marie Wick, Mina Guckenberger und Julia Lassonczyk im Querflötentrio das Konzert mit einer "Bourée" von Johann Christoph Faber. In seiner Begrüßung zeigte sich Schulleiter Wolfgang Schniske überwältigt vom großartigen Besuch des Konzerts, sei dies doch eine Anerkennung für die Arbeit der Musikschule.

Im weiteren Verlauf des Programms waren Werke aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen zu hören, wie zum Beispiel "Beneath The Surface" von James Rae (Ella Bergmann mit Veronika Schniske-Falk, Klarinetten), "Yellow Submarine" aus der Feder von John Lennon und Paul McCartney (Nina Pfeifer und Adrian Hommel, Gitarren), Johan Sebastian Bach’s zweistimmige Invention Nr. 8, F-Dur (Nils Eichner, Klavier) sowie Vivaldi’s Sonata Nr. IV für Sopranblockflöte und Basso Continuo (Hanna Gebhardt, Sopranblockflöte und Jürgen Meinl, Klavier). Ebenfalls an der Blockflöte, allerdings in der Alt-Stimme war Selina Egermeier mit Paolob Bellinzani’s "Sonata Terza" zu hören, begleitet von Jürgen Meinl am Klavier.

Neben den Solo- und kammermusikalischen Vorträgen waren auch einige Ensemblebeiträge zu hören. So hatten die Gitarren unter der Leitung von Adrian Hommel "The Bare Necessities" (aus dem Dschungelbuch) und einen Auszug aus Joseph Hayden’s Symphonie mit dem Paukenschlag im Programm, während sich das Streichorchester ohne das Dirigat ihres Lehrers Ralf Brösamle dem Publikum stellte und mit dem "Ungarischen Tanz Nr. 4" von Johannes Brahms und Bedrich Smetanas "Die Moldau" durchaus überzeugen konnte.

In seinen Schlussgedanken hob Schulleiter Schniske einmal mehr hervor, wie wichtig es sei, gerade in der heutigen Zeit ein Musikinstrument zu erlernen. Bei einem Übermaß von Freizeit- und digitalem Angebot aber auch in einer Gesellschaft, in der zunehmend eine "Ich-Kultur" zu beobachten sei, beschränke sich der Musikunterricht schließlich nicht nur auf das reine Erlernen von Noten, sondern gibt den Kindern und Jugendlichen auch wichtige Wergzeuge für ihre Zukunft wie Mut, Disziplin, soziale Kompetenz und Verantwortung füreinander mit auf den Weg. Schließlich könne man sich nur dadurch solchen Herausforderungen wie Auftritten und Konzerten vor einem so großen Publikum stellen.

Dies unterstrich das Querflötenensemble "Flautissima" und setzte unter der Leitung von Ulrike Döpfer mit der "Gavotte aus der Orchester-Suite Nr. 3" von Johann Sebastian Bach einen wunderbaren Schlusspunkt unter das "Festliche Konzert zu Martini".

ws

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