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Donnerstag, 09.07.2020

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17-Jähriger bei Schwarzenbruck von Güterzug erfasst

Der junge Mann war am Bahngleis entlanggelaufen - 11.05.2020 10:11 Uhr

Der 17-Jährige war am frühen Samstagmorgen gegen zwei Uhr im Gleisbett auf der Strecke Nürnberg-Neumarkt unterwegs. Er lief rechts von den Schienen, als sich von hinten ein Güterzug näherte. Der Lokführer sah den jungen Mann in der Dunkelheit, setzte einen Achtungspfiff ab und legte eine Vollbremsung des 100 Stundenkilometer schnellen und fast 660 Meter langen Güterzuges ein. Aufgrund des langen Bremswegs erfasste der Zug den 17-Jährigen trotzdem, er erlitt einen Schädelbruch. Der eintreffende Notarzt stellte schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen bei dem Jugendlichen fest, der auch noch ansprechbar war.

Die Feuerwehren Schwarzenbruck und Feucht rückten mit 40 Helfern zum Unfallort an, außerdem waren Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst, Notarzt und ein Krisenmanager der Deutschen Bahn vor Ort. Im Zuge der Bergungsarbeiten war die Strecke von 2 Uhr bis 4 Uhr morgens gesperrt.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass sich der 17-Jährige leichtsinnigerweise innerhalb der Schallschutzwand im Gleisbett auf den Heimweg nach Burgthann gemacht hat. Die Bundespolizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr."


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amh/ikö

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