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Montag, 25.01.2021

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Spiegelglatte Autobahnen: 150.000 Euro Schaden bei Unfällen

Verkehrspolizei Feucht verzeichnet im Nürnberger Land zahlreiche Kollisionen - 13.01.2021 11:54 Uhr

Die Schneefälle in der Nacht auf Dienstag führten auf den fränkischen Autobahnen im Einsatzgebiet der Verkehrspolizei Feucht am Dienstag zu einem regelrechten Verkehrschaos. 15 Glätte bedingte Unfälle und ein Gesamtschaden von über 150.000 Euro ist das Ergebnis eines unfallreichen Dienstages der Feuchter Verkehrspolizisten.

A9 für drei Stunden gesperrt

Am Dienstagmittag fuhr ein Kraftfahrer mit seinem Sattelzug auf der A9 in Richtung Berlin. Wegen des starken Schneetreibens war die Fahrbahn mit Schneematsch bedeckt. Wegen seiner überhöhten Geschwindigkeit kam der Brummifahrer beim Fahrstreifenwechsel kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg ins Rutschen, wobei er die Kontrolle über sein Gespann verlor und mit der Schutzplanke kollidierte. Der Sattelzug knickte dabei ein, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Über einen Zeitraum von etwa drei Stunden mussten die rechten beiden Fahrstreifen komplett gesperrt werden. Es entstand ein Schaden von etwa 11.500 Euro. Der Lkw-Fahrer verletzte sich bei dem Unfall nicht.

Lkw schlittert gegen Leitplanke

Gegen 11.30 Uhr war ein 25-jähriger Lastwagenfahrer am Dienstag auf der A6 unterwegs. Kurz vor der Fahrbahnteilung des Autobahnkreuzes Altdorf geriet sein Gespann aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte ins Rutschen. Er schlitterte zunächst gegen den Fahrbahnteiler und wurde durch diesen in die Schutzplanke gelenkt. Nach dem Zusammenstoß musste der Sattelzug abgeschleppt werden. Der Kraftfahrer blieb unverletzt und musste eine Sicherheitsleistung aufbringen. Bei diesem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 38.000 Euro.


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