Fix: Wo in Franken ab Montag die ersten Biergärten öffnen

9.5.2021, 14:14 Uhr
Der Biergarten ist in Bayern Kulturgut. Bald dürften die ersten wieder öffnen. 

Der Biergarten ist in Bayern Kulturgut. Bald dürften die ersten wieder öffnen.  © Ralph Peters via www.imago-images.de, NN

Der Sommer gibt sein erstes kurzes Intermezzo in Franken. Bis zu 26 Grad warm wird es am Montag in Franken. Klassiches Biergartenwetter, es riecht nach Vesper im Freien, geselligen Treffen in kleiner Runde, nach Kaltgetränken. Ebenfalls zum Wochenstart dürften in Bayern die ersten Restaurants und Gaststätten ihre Außenflächen öffnen, zumindest dann, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter dem als kritisch definierten Wert von 100 liegt. Gleich mehrere Städte und Landkreise in Franken hatten dafür eine Genehmigung beim Gesundheitsministerium beantragt.


Inzidenz unter 100: Hier stehen ab Montag Lockerungen an


Insgesamt 13 Regionen und kreisfreie Städte hatten Anträge gestellt, teilte das Ressort von Klaus Holetschek am Freitag mit. Sie seien "zeitnah geprüft" worden, einige Kommunen erhielten bereits vor dem Wochenende grünes Licht.

Etwa die Stadt Erlangen, die seit mittlerweile elf Tagen kontinuierlich unter der Inzidenz-Schwelle von 100 liegt. Demnach dürfen dort unter bestimmten Voraussetzungen - etwa einem negativen Test, einer Impfung oder einer überstandenen Corona-Infektion - Biergärten, Kinos und Theater besucht werden. Kontaktfreier Sport im Innenbreich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel seien ab Montag ebenfalls wieder möglich. Die konkreten Rahmenkonzepte veröffentlichte die Stadt hier.


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Doch Erlangen ist nicht die einzige Stadt in Franken, in der die Biergärten wieder öffnen dürfen. Auch Schwabach hat die Genehmigung vom Gesundheitsministerium noch am Freitag erhalten. Bereits zum Freitag entfiel dort die nächtliche Ausgangssperre, der Einzelhandel darf mit sogenannten "Click and Meet"-Konzepten wieder öffnen. Nur wenige Tage später, am Montag, sind Außengastronomie, Kinos und Theater dran.

Die weiteren Städte und Landkreise, die ebenfalls bereits eine Genehmigung erhalten haben:

Nürnberger Land
Passau
Bamberg
Landsberg am Lech
Garmisch-Partenkirchen
Starnberg
München
Tirschenreuth
Neustadt an der Waldnaab
Amberg-Sulzbach
Kitzingen
Würzburg
Lindau
Neuburg-Schrobenhausen (ab Dienstag)

Ob die Öffnungen etwa in Erlangen und Schwabach bestehen bleiben, hängt auch an der Sieben-Tage-Inzidenz. Sollte der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegen, gelten zwei Tage nach der dritten Überschreitung wieder schärfere Maßnahmen.

Überall in Franken bereiten sich Wirte auf mögliche Öffnungen vor - etwa in Nürnberg, das derzeit aber noch deutlich über dem Grenzwert von 100 liegt. "Irgendwann muss man schließlich den ersten Schritt tun, ohne den gibt es den zweiten nicht", sagt etwa der Gastronom Tobias Teichmann vom Café Dampfnudelbäck in St. Johannis. "Allerdings: Richtig effektiv wird das wohl nicht. Ich würde Geld sparen, wenn ich zulassen würde."